Administration - Configuration Management

Im Administrationsbereich des Configuration Management ( Administration > Configuration Management ) definieren Sie die REALTECH SmartCMDB sowie Asset- (SmartITSM Asset Management), Konfigurations- und IT-Services-Daten nach den Anforderungen Ihres Unternehmens, und Sie legen fest, wie Ihre CMDB mit Informationen befüllt wird.

Bitte beachten Sie

Sie können auf Basis des mitgelieferten Standard-Datenmodells sofort mit der Nutzung von dot4 starten.

  • Das Datenmodell nach Ihren Anforderungen anpassen können Sie in dot4 unter CI-Beziehungstypen , CI-Kategorien, -Typen und -Attribute sowie CI-Lebenszyklusmodelle .

  • Unter CI-Ansichten richten Sie für CI-Detailseiten und Listenansichten von CIs ein, wie und an welcher Position CI-Attribute angezeigt werden.

  • Unter Import steuern Sie das Importieren von Daten in dot4.

  • Über Mapping-Vorlagen definieren Sie die Informationen, die in die CMDB übernommen werden sollen. Die Informationen können aus verschiedenen Quellen Ihres Unternehmens stammen.

Aliasse

Unter Administration > Configuration Management > Aliasse werden in dot4 alle Alias-Namen aufgelistet, die bereits für die automatische Benennung von Configuration Items auf dem aktuellen Mandanten verwendet werden. Hier sehen Sie, für welche CI-Kategorie bzw. welchen CI-Typ der jeweilige Alias-Name verwendet wird.

Übersichtsseite „Aliasse" mit der Anzahl der Einträge und einer zweispaltigen Tabelle: links die Spalte „CI-Kategorien und -Typen" (z. B. Abteilung, Access Point, Alle), rechts die Spalte „Alias" mit dem jeweiligen Kürzel (DEPA, ACPO, ROOT)

Die Liste ist eine reine Auswertung: Sie hat die Spalten CI-Kategorien und -Typen sowie Alias und lässt sich sortieren, filtern und exportieren. Aliasse legen Sie nicht hier an, sondern direkt an der CI-Kategorie bzw. am CI-Typ.

Für weitere Informationen zur Verwendung von Alias-Namen in dot4 siehe CI-Kategorie/CI-Typ erstellen .

CI-Ansichten

Unter Administration > Configuration Management > CI-Ansichten können Sie für jeden CI-Typ die Detail-Ansicht der CIs und deren Darstellung in Listen an die Informationsbedürfnisse bestimmter Rollen anpassen.

Seite „CI-Ansichten" als geteilte Ansicht: links der Baum „Filter" mit den CI-Kategorien unterhalb von „Alle" (ALM, Dokumente, Einrichtung, Finanzen, Hardware, Organisation, Produkte, Prozesse, Serviceportfolio, Software, Standorte, Verträge, Wissen), rechts der noch leere Detailbereich mit dem Hinweis „Wählen Sie bitte einen CI-Typ"

Wählen Sie im Baum links den CI-Typ aus, dessen Ansichten Sie bearbeiten möchten. Erst danach zeigt der rechte Bereich die für diesen CI-Typ vorhandenen CI-Ansichten an; solange kein CI-Typ gewählt ist, steht dort Wählen Sie bitte einen CI-Typ.

In der Tabelle der CI-Ansichten gibt die Spalte # die Reihenfolge der Ansichten an. Die default-Ansicht trägt dort eine 0, solange sie noch nicht gespeichert wurde – dot4 baut sie in diesem Fall automatisch aus dem Datenmodell auf. Sobald Sie an ihr etwas ändern und speichern, wird sie als eigene CI-Ansicht angelegt und erhält eine Reihenfolgekennung ab 1.

Eine selbstdefinierte CI-Ansicht wird nur für die dort festgelegten Rollen und ggf. für die festgelegten Phasen und Status eines Lebenszyklusmodells verwendet.

Als Standard gibt es für jeden CI-Typ die CI-Ansicht default, die Sie als Ausgangspunkt für weitere Ansichten verwenden können. Dazu kopieren Sie die default-Ansicht mit dem Schalter Grünes Symbol mit weißem Dokument zum Kopieren im Kontextmenü der Ansicht. Bei der default-Ansicht selbst sind die Kriterien und der Schalter Aktiv nicht bearbeitbar; löschen lässt sie sich ebenfalls nicht.

Hinweis

Ausschlaggebend für die angezeigte CI-Ansicht ist die Reihenfolge, in der die CI-Ansichten des CI-Typs stehen – und zwar in zwei Stufen:

  1. Unter den CI-Ansichten, die nicht die default-Ansicht sind, prüft dot4 die aktiven Ansichten von oben nach unten, sofern sie entweder für alle Rollen gelten oder einer Rolle des Anwenders zugeordnet sind. Es greift die erste Ansicht, deren Phasen- und Statuskriterium passt; ein leeres Kriterium passt immer. Die Rolle wirkt dabei als Vorfilter, deaktivierte Ansichten bleiben außen vor. Steht eine allgemein gehaltene Ansicht oben, greift keine der spezifischeren darunter mehr.
  2. Die default-Ansicht nimmt an dieser Reihenfolge nicht teil: Sie wird genau dann angezeigt, wenn in Stufe 1 keine Ansicht gefunden wurde. Ihre Position in der Liste ist daher bedeutungslos, und sie verdeckt keine Ansicht unter ihr.

Grundlage für die Phasen- und Statuskriterien ist der aktuelle Lebenszyklusstatus des CIs, bei einem neu angelegten CI der Ausgangsstatus des Lebenszyklusmodells (siehe CI-Lebenszyklusmodell erstellen).

Neue CI-Ansicht anlegen

  1. Um eine neue CI-Ansicht anzulegen, klicken Sie auf Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen.

  2. Geben Sie der Ansicht einen Namen.

  3. Legen Sie die Rolle fest. '*' bedeutet, dass diese Sicht für alle Rollen gültig ist.

  4. Wenn der CI-Typ ein Lebenszyklusmodell verwendet, können Sie unter Lebenszyklusmodell den phasenabhängigen Status eintragen, bei dem diese Ansicht angezeigt wird. Sie können diese Ansicht für alle phasenabhängigen Status verwenden. Ist dem CI-Typ kein Lebenszyklusmodell zugeordnet, fehlt dieses Kriterium in der Eingabemaske ganz. Eine Ansicht braucht mindestens ein Kriterium: Lassen Sie Rolle auf '*' und setzen auch keine Lebenszyklus-Phase und keinen Status, weist dot4 das Speichern ab — die Ansicht wäre nicht von der default-Ansicht zu unterscheiden. Ebenso abgewiesen wird eine Ansicht, die kein einziges Attribut enthält.

  5. Aktivieren/deaktivieren Sie diese Ansicht durch Umschalten von Aktiv. Bei der default-Ansicht ist dieser Schalter gesperrt.

  6. Der Schalter Default dient nur zur Orientierung, ob die gerade bearbeitete Ansicht die default-Ansicht ist.

  7. Die Reihenfolge der Attributbereiche darunter ändern Sie über den Ziehpunkt Schwarzer Doppelpfeil, der nach oben und nach unten zeigt am jeweiligen Bereich. Das gilt auch für die systemeigenen Bereiche wie Beziehungen oder Historie: Sie lassen sich wie jeder andere Bereich verschieben, auch nach oben, und die Reihenfolge wird mit der Ansicht gespeichert.

  8. Je Attributbereich stehen zwei Schalter zur Verfügung: Sichtbar / Unsichtbar steuert, ob der Bereich in der CI-Ansicht überhaupt erscheint (Grünes Symbol mit weißem Auge zum Ein- und Ausblenden), Ausgeklappt / Zugeklappt, ob er beim Öffnen des CIs aufgeklappt ist. Ein Bereich, der sichtbare Pflichtfelder enthält, lässt sich nicht ausblenden; dot4 weist das mit einer Meldung ab. Entsteht in einem ausgeblendeten Bereich nachträglich ein sichtbares Pflichtfeld, wird der Bereich automatisch wieder eingeblendet. Für die Bereiche Arbeitszeiten, Beziehungen und Historie kann die Darstellung einzelner Attribute nicht konfiguriert werden.

  9. Innerhalb der Attributbereiche mit konfigurierbaren Einzelattributen können Sie

    1. die Anzeigereihenfolge der Attribute mit dem grünen Doppelpfeil Grüner Doppelpfeil, der nach oben und nach unten zeigt ändern.

    2. die Sichtbarkeit von Attribute ändern. Dazu im Kontextmenü das durchgestrichene Auge-Symbol auswählen. Die vorher ausgewählten Attribute sind nun verborgen. Dies kann auch durch den Bearbeiten-Dialog im Kontext-Menü des Attributs getan werden.

    3. die Anzeige der Attribute durch Doppelklick oder per Kontextmenü ändern. Es ist auch möglich per Multiselect mehrere Attribute auszuwählen, die Attribute werden nun gleichzeitig bearbeitet. Dazu stehen folgende Felder zur Verfügung (aber je nach Typ nicht unbedingt alle):

      • Default-Wert: Hier kann ein Standardwert für alle Datentypen, die über ein einfaches Feld befüllt werden (wie zum Beispiel Text, Auswahlliste, Ganzzahl, Boolean, Datum, Zeit, HTML-Felder, Relationsattribute, CI-Auswahl), festgelegt werden. Sofern ein Default-Wert für ein Feld gesetzt/ausgewählt wird, wird ein CI bei der Erstellung in diesem Feld mit dem definierten Wert vorbelegt.

      • Editierbar: Wenn aktiviert, kann das Attribut bearbeitet werden, wenn deaktiviert, ist dieses Feld schreibgeschützt. Eine CI-Ansicht kann dabei nur einschränken, nie erweitern: Ist das Attribut schon am CI-Typ schreibgeschützt, lässt sich Editierbar hier nicht einschalten.

      • Pflichtfeld: Wenn aktiviert, ist dieses Attribut bereits im CI-Typ als Pflichtfeld definiert, oder es wird durch Aktivieren in dieser Ansicht zum Pflichtfeld gemacht. Ist das Attribut am CI-Typ als Pflichtfeld definiert, können Sie Pflichtfeld in der CI-Ansicht nicht abschalten.

      • Ausgeblendet: Wenn aktiviert, wird das Attribut weder in der CI-Detailansicht noch in der Listenansicht von CIs angezeigt. Ausgeblendet können Sie ohne Einschränkung setzen – auch bei Pflichtfeldern.

        Bitte beachten Sie

        Blenden Sie ein Pflichtfeld aus, für das kein "Default-Wert" hinterlegt ist, können Anwender mit dieser Rolle das CI nicht mehr speichern: dot4 verlangt den Pflichtwert, das Feld ist aber nicht erreichbar.

      • Ganze Breite: Wenn aktiviert, erstreckt sich dieses Attribut über die gesamte Breite des Formulars

      • Zeilenumbruch: Wenn aktiviert, wird die Anzeige weiterer Attribute in der nächsten Zeile des Formulars fortgesetzt.

      • Zeige nur relevante Kategorien: Dieser Schalter erscheint ausschließlich am Kategorie-Attribut eines Ticket-CI-Typs, nicht bei beliebigen Attributen. Wenn aktiviert und ein Benutzer ein neues Ticket aufmacht, werden nur die Kategorien angezeigt, für die ein Eintrag in den Zuständigkeiten vorhanden ist. Somit sind nur Kategorien auswählbar, für die Support vorgesehen ist.

  10. Speichern Sie die neue CI-Ansicht

  11. Um eine CI-Ansicht für weitere unterschiedliche Rollen anzulegen, wählen Sie in der Tabellensicht aus dem Kontextmenü den Schalter Grünes Symbol mit weißem Dokument und Pluszeichen zum Kopieren für ausgewählte Rollen (Für ausgewählte Rollen kopieren). Dort können Sie diese Ansicht weiteren Rollen zuweisen. Nach dem Speichern wird für jede ausgewählte Rolle eine Ansicht mit gleichem Namen wie das Original erstellt, die Sie individuell modifizieren können.

Tipp

Um nachträglich Änderungen an allen CI-Ansichten gleichen Namens vorzunehmen, können Sie alle Ansichten bis auf eine löschen, danach in der verbleibenden Ansicht ihre Änderungen vornehmen, speichern und danach Schritt 11 durchführen.

CI-Ansicht für einen CI-Typ bearbeiten

  1. Wählen Sie im CI-Baum den CI-Typ, für den Sie die CI-Detailseite ändern möchten.

  2. Klicken Sie im Kontextmenü "Bearbeiten".

  3. Gehen Sie ansonsten wie bei Neue CI-Ansicht anlegen vor.

  4. "Speichern" Sie die CI-Ansicht.

Legen Sie am CI-Typ ein neues CI-Attribut an, erscheint es automatisch in allen CI-Ansichten dieses CI-Typs – jeweils am Ende seiner Attributgruppe. Ordnen Sie es dort bei Bedarf um und speichern Sie die Ansicht.

Bitte beachten Sie

  • Es können je nach Kriterium (Rolle, phasenabhängiger Status) verschiedene CI Ansichten angezeigt werden. Dies unterstützt dass ein Supporter mehr Auswahlfelder bearbeiten und sehen kann wie z.B. ein Portal Benutzer.
  • Am Besten definiert man die CI Ansichten für die Rollen mit den meisten Berechtigungen am Anfang der Liste und die CI Ansichten mit den wenigen Berechtigungen z.B. für Portal User am Ende. Dadurch wird für den Supporter auch wenn er zusätzlich Portal User ist zuerst die Ansicht mit den meisten Berechtigungen angezeigt.
  • Tip: Definieren Sie zuerst eine Default Maske mit allen Attributen und ihren Positionen und kopieren sie diese und ändern sie für die verschiedenen Rollen und phasenabhängigen Status.

CI-Ansicht löschen

Sie löschen eine CI-Ansicht, indem Sie den Löschen-Schalter aus dem Kontextmenü der Ansicht wählen und die Sicherheitsabfrage bestätigen. Die Default-Ansicht kann nicht gelöscht werden.

CI-Beziehungstypen

Unter Administration > Configuration Management > CI-Beziehungstypen definieren Sie in dot4 die möglichen Typen von Beziehungen, die gemäß Ihrem Datenmodell zwischen Configuration Items bestehen können.

Zusätzlich können Sie jedem Beziehungstypen sogenannte CI-Beziehungsattribute hinzufügen; Beziehungsattribute sind keinem CI zugeordnet, sondern der Beziehung selbst.

Eine Beziehung besteht in dot4 zwischen zwei Configuration Items, wobei eines davon den Beziehungs-Ausgangspunkt (Quell-CI) und das andere den Beziehungs-Endpunkt (Ziel-CI) darstellt.

Beispiel: Eine Beziehung vom CI-Beziehungstyp Abteilung beinhaltet Person besteht zwischen einem CI vom CI-Typ Abteilung (Quell-CI) und einem CI vom CI-Typ Person (Ziel-CI).

Ein Beispiel für CI-Beziehungsattribute: Der Beziehungstyp Rechner hat installiert Betriebssystem besitzt die Beziehungsattribute Installationsdatum und Seriennummer.

Die Übersichtsseite

Auf der Übersichtsseite werden alle auf dem Mandanten vorhandenen CI-Beziehungstypen tabellarisch dargestellt.

Übersichtsseite „CI-Beziehungstypen" mit 154 Einträgen; die Tabelle hat die Spalten „Name", „Beschreibung", „Ausgangspunkt", „Gerichtete Beschreibung", „Umgekehrte Beschreibung", „Zielpunkt", „Klassifikation" und „Kardinalität" – Beispielzeile „Abteilung beinhaltet …" von „Abteilung" über „beinhaltet" / „ist Mitarbeiter von" zu „Person", Klassifikation „abhängig", Kardinalität 1:N

An den Spalten Ausgangspunkt und Zielpunkt lesen Sie ab, zwischen welchen CI-Kategorien oder CI-Typen ein Beziehungstyp gilt; Gerichtete Beschreibung und Umgekehrte Beschreibung zeigen, wie die Beziehung in beiden Leserichtungen benannt ist.

Die initial bereits vorhandenen CI-Beziehungstypen sind durch das System oder durch das Standard-Datenmodell vordefiniert. Systemseitige CI-Beziehungstypen haben in der Tabellen-Spalte System ein "Ja"; sie können weder bearbeitet noch deaktiviert noch gelöscht werden – das Objekt-Menü der Zeile bietet "Bearbeiten" und "Löschen" bei diesen Beziehungstypen nicht an. Der Grund ist, dass Produktfunktionen über genau diese Beziehungstypen laufen: Über "CI wird verfolgt von" wird beispielsweise abgebildet, wer einem CI folgt. An dieser Beziehung hängt der Benachrichtigungsversand – bei Ticket-CI-Typen läuft er über die Ticket-Benachrichtigungen, bei allen übrigen CIs über eine eigene Benachrichtigung bei jeder Änderung des CI. Lediglich neue Attributtypen können hier hinzugefügt oder, sofern sie keine System-Attributtypen sind, gelöscht werden. Die Spalte System ist in der Übersicht standardmäßig ausgeblendet – blenden Sie sie bei Bedarf über "Spalten ein-/ausblenden" ein. Alle anderen auf der Übersichtsseite angezeigten CI-Beziehungstypen sind entweder Teil des Standard-Datenmodells oder von einem Benutzer erstellt worden; sie können bearbeitet, deaktiviert und mittels Rotes Symbol mit weißem Papierkorb zum Löschen unwiderruflich gelöscht werden.

CI-Beziehungstyp erstellen

Um einen neuen CI-Beziehungstyp zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

Eingabemaske „CI-Beziehungstyp erstellen" mit dem Schalter „Aktiv" sowie „Speichern" und „Abbrechen" im Kopf; der Abschnitt „Allgemeine Daten" enthält die noch leeren Felder „CI-Beziehungstyp", „Beschreibung", „Ausgangspunkt" und „Zielpunkt" (beide auf „Alle"), „Gerichtete Beschreibung", „Umgekehrte Beschreibung", „Klassifikation" (Vorbelegung „existentiell") und „Kardinalität" (Vorbelegung 1:1)

Beim Anlegen ist nur der Abschnitt Allgemeine Daten verfügbar; Beziehungsattribute können Sie erst nach dem ersten Speichern ergänzen (Schritt 4).

  1. Klicken Sie Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen .

  2. Machen Sie unter Allgemeine Daten Angaben zum neuen CI-Beziehungstyp (siehe CI-Beziehungstyp – Parameter für Detailinformationen).

  3. Speichern Sie den CI-Beziehungstyp. Ein CI-Beziehungstyp wird als aktiv gespeichert, wenn dieser nicht vor dem Speichern durch Klick auf die Schaltfläche Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv deaktiviert wurde ( Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ).

  4. Bei Bedarf: Klicken Sie anschließend "Bearbeiten", fügen Sie dem CI-Beziehungstyp Beziehungsattribute hinzu und speichern Sie ihn noch einmal.

CI-Beziehungstyp bearbeiten

  • Doppelklicken Sie den zu bearbeitenden CI-Beziehungstyp.

  • Klicken Sie "Bearbeiten".

  • Bearbeiten bzw. ergänzen Sie Allgemeine Daten und/oder Beziehungsattribute (siehe CI-Beziehungstyp – Parameter für Detailinformationen).

  • Speichern Sie den bearbeiteten CI-Beziehungstyp. Bei Speicherung wird der aktuelle Status des CI-Beziehungstyps ( Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv oder Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ) übernommen, sofern der Status nicht bearbeitet wurde.

  • CI-Beziehungstyp – Parameter

    Allgemeine Daten

    Beziehungsattribute

    Hier definieren Sie, ob es möglich sein soll, noch weitere Informationen zu einer Beziehung zu speichern. Ein Beziehungsattribut erstellen Sie über Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen .

    Beziehungsattribute sind aufgebaut wie CI-Attribute. Für Beziehungsattribute stehen jedoch die Felder "Attributsgruppe", "Versionierung" und "Mehrfach-Attribut" nicht zur Verfügung, zudem sind weniger Datentypen möglich (vergleiche CI-Attribut erstellen/hinzufügen ).

    Klassifikation

    Die "Klassifikation" ist ein Pflichtfeld des CI-Beziehungstyps; Sie setzen sie beim Anlegen und Bearbeiten über eine Auswahlliste mit den acht unten erklärten Werten. Bei System-Beziehungstypen ist sie – wie alle übrigen Angaben dieser Beziehungstypen – nicht änderbar.

    Die Klassifikation ist dabei nicht nur beschreibend: Eine Schnittstellenabfrage nach den mit einem CI verbundenen CIs filtert nach ihr und verwendet, wenn keine Klassifikation angegeben ist, "abhängig".

    Klassifikation Bedeutung
    "abhängig" Ausgangspunkt-CI benötigt Zielpunkt-CI für die vorgesehene Kommunikation, steht aber auch zur Verfügung, falls Zielpunkt nicht verfügbar ist (dann aber mit fraglicher korrekter Funktionalität).
    "autorisiert" Ausgangspunkt-CI kann einen Informationsfluss zu Zielpunkt-CI herstellen. Die Abhängigkeit ermöglicht die Modellierung von Zugriffsrechten der Infrastrukturkomponenten.
    "befindet sich" Ausgangspunkt-CI ist übergeordneter Standort von Zielpunkt-CI (z. B. ein Raum befindet sich im Gebäude).
    "dokumentiert" Zielpunkt-CI ist die Dokumentation von Ausgangspunkt-CI.
    "existentiell" Ausgangspunkt-CI benötigt zwingend Zielpunkt-CI mit korrekter Funktionalität, um zur Verfügung zu stehen. existiert auf -Abhängigkeiten werden entlang der realen Kommunikationswege modelliert.
    "gruppiert" Ausgangspunkt-CI fasst Zielpunkt-CI zu einer Gruppe zusammen.
    "überwacht" Zielpunkt-CI ist durch Ausgangspunkt-CI überwacht.
    "verantwortlich" Zielpunkt-CI ist für Ausgangspunkt-CI verantwortlich.

    Kardinalität

    dot4 setzt die Kardinalität serverseitig durch: Eine Beziehung, die die Kardinalität ihres CI-Beziehungstyps verletzen würde, wird bei der manuellen Eingabe abgewiesen. Ändern Sie die Kardinalität eines bereits verwendeten CI-Beziehungstyps deshalb nur mit Bedacht – bestehende Beziehungen können der neuen Kardinalität widersprechen.

    Kardinalität Bedeutung
    1:1 Jeweils genau ein Configuration Item ist exakt einem anderen Configuration Item zugeordnet.
    1:N Einem Configuration Item auf der Ausgangspunkt-Seite der Beziehung stehen keine, eine oder mehrere Entitäten auf der Zielpunkt-Seite gegenüber.
    N:1 Einem Configuration Item auf der Zielpunkt-Seite der Beziehung stehen keine, eine oder mehrere Entitäten auf der Ausgangspunkt-Seite gegenüber.
    M:N Auf beiden Seiten können beliebig viele Configuration Items in Beziehung zueinander stehen.

    Bitte beachten Sie

    Geprüft wird die Kardinalität nur bei 1:1, 1:N und N:1. Bei M:N findet keine Prüfung statt.

    Wie eine Verletzung ausgeht, hängt vom Weg ab:

    • Setzen Sie die Beziehung über ein Beziehungsattribut im CI-Formular, wird die bestehende Beziehung ersetzt – ohne Fehlermeldung und ohne Rückfrage.
    • Beim Import wird eine Dublette innerhalb der Importmenge nicht importiert und im Importprotokoll gemeldet.
    • Beim Import wird eine Kollision mit einer bestehenden Beziehung ohne Importfehler abgearbeitet: Die bestehende Beziehung wird gelöscht und ersetzt. Nachvollziehbar ist das nur im Revisionslog, nicht in der Änderungshistorie des CIs.

    Ein Import von Beziehungen dieses Typs kann bestehende Beziehungen also stillschweigend entfernen. Nutzen Sie deshalb vor dem Produktivlauf die Staging Area und übernehmen Sie die Einträge einzeln (siehe Aktionen mit Staging-Beziehungen).

    • "CI-Beziehungstyp" = Name des CI-Beziehungstyps

    • "Beschreibung" = Beschreibung des CI-Beziehungstyps

    • "Ausgangspunkt" / "Zielpunkt" = Angaben, zwischen welchen CI-Kategorien oder CI-Typen dieser Beziehungstyp gelten soll; ist eine CI-Kategorie als Ausgangspunkt oder Zielpunkt angegeben, gilt dies für alle unterhalb dieser CI-Kategorie im Datenmodell definierten CI-Typen. Diese Angaben sind nicht nur beschreibend: Beziehungen dieses Typs sind ausschließlich zwischen passenden CIs möglich. Eine abweichende Kombination wird abgewiesen – sowohl bei der Eingabe über die Oberfläche als auch beim Import.

    • "Gerichtete Beschreibung" / "Umgekehrte Beschreibung" = Bezeichnung der Beziehung vom Ausgangspunkt zum Zielpunkt bzw. vom Zielpunkt zum Ausgangspunkt; diese Beschreibungen werden z. B. bei den Configuration Items unter Beziehungen angezeigt.

    • "Klassifikation" = Bedeutung des CI-Beziehungstyps (siehe Klassifikation )

    • "Kardinalität" = Angabe, wie viele Configuration Items eines CI-Typs mit genau einem Configuration Item des anderen am CI-Beziehungstyp beteiligten CI-Typs in Beziehung stehen können oder müssen (siehe Kardinalität )

    CI-Kategorien, -Typen und -Attribute

    Unter Administration > Configuration Management > CI-Kategorien, -Typen und -Attribute haben Sie in dot4 Zugriff auf das CMDB-Datenmodell. Sie können das Datenmodell einsehen sowie anpassen und erweitern, indem Sie Datenmodell-Elemente (CI-Kategorien, CI-Typen, CI-Attribute) hinzufügen bzw. vorhandene Elemente bearbeiten und verwalten.

    Bitte beachten Sie

    Bevor Sie Änderungen am CMDB-Datenmodell vornehmen bzw. dieses erweitern, sollten Sie mit der Struktur des Datenmodells, insbesondere dem Zusammenspiel von CI-Kategorien, -Typen und -Attributen, vertraut sein (Beschreibungen unter Configuration Management ).

    Achtung

    An System-Elementen des Datenmodells sind die Stammdaten gesperrt: "Name", "Beschreibung", "Alias", "Übergeordnete Kategorie" und "Aktiv" können Sie nicht ändern. Konfigurierbar bleiben dagegen "Versionskontrolle", "Auto-Nummer", "Auto-Name", "Lebenszyklus" und "CI-Typen änderbar". An System-Attributen sind "Aktiv", "Basis-Datentyp", "Datentyp", "Eingabemodus", "Art der Versionskontrolle" und "eindeutig" gesperrt.

    Die Übersichtsseite

    Übersichtsseite „CI-Kategorien, -Typen und -Attribute" als geteilte Ansicht: links der Baum „CI-Typen und -Kategorien" mit Suchfeld und der markierten Wurzel „Alle (42401)" sowie den Kategorien ALM, Dokumente, Einrichtung, Finanzen, Hardware, Organisation, Produkte, Prozesse, Serviceportfolio, Software, Standorte, Verträge und Wissen jeweils mit CI-Anzahl in Klammern; rechts die Detailansicht der Systemkategorie „Alle" mit dem Schalter „Aktiv", der Schaltfläche „Bearbeiten", dem Abschnitt „CI Typ/Kategorie Konfiguration" (Name, Beschreibung, Alias „ROOT", Auto-Nummer) und den zugeklappten Attributsgruppen „Allgemeine Daten", „System Info", „Technische Daten" und „System"

    Auf der linken Seite der Übersichtsseite finden Sie – ggf. nach einem Klick auf "Alle" (= oberste Kategorie (System-Element)) – das CMDB-Datenmodell (bzw. dessen Elemente) als Baumdiagramm dargestellt. CI-Kategorien werden durch ein Symbol für CI-Kategorien: mehrere schwarze, ineinander gestapelte Würfel gekennzeichnet, CI-Typen durch Symbol für CI-Typen: ein einzelner schwarzer Würfel . CI-Kategorien und CI-Typen können Sie nach deren Auswahl (einfaches Anklicken) mittels Grünes Symbol mit weißem Papierkorb zum Löschen löschen. Das Löschsymbol erscheint nur an Elementen, die aktiv sind, kein System-Element sind und keine untergeordneten Elemente haben. Einen Teilbaum bauen Sie deshalb von unten nach oben ab: zuerst die untergeordneten CI-Typen und CI-Kategorien, danach das übergeordnete Element. Die geklammerte Zahl hinter einer CI-Kategorie bzw. hinter einem CI-Typ zeigt die Anzahl der aktuell in der CMDB vorhandenen CIs an, die allgemein dieser CI-Kategorie bzw. speziell diesem CI-Typ angehören. Oberste CI-Kategorie ist die Systemkategorie "Alle" (Alias: "ROOT")); CI-Attribute sind nicht Teil des Baumdiagramms, sondern Teil der Detailansicht von CI-Kategorien und CI-Typen.

    Auf der rechten Seite der Übersichtsseite finden Sie die Detailansicht, in der Sie Informationen entsprechend Ihrer Auswahl im Baumdiagramm (markierte(r) Kategorie/Typ) angezeigt bekommen).

    In der Kopfzeile der Detailansicht erkennen Sie, um was für eine Art von Datenmodell-Element es sich handelt (CI-Kategorie, Systemkategorie, CI-Typ, Systemtyp).

    Die Detailansicht selbst gliedert sich in den Abschnitt CI Typ/Kategorie Konfiguration mit den Stammdaten des Elements (u. a. "Name", "Beschreibung", "Alias", "Auto-Nummer") und darunter die Attributsgruppen, in denen die CI-Attribute des Elements liegen. Die Attributsgruppen sind zunächst zugeklappt; klicken Sie auf die Kopfzeile einer Gruppe, um deren Attribute einzublenden.

    CI-Kategorie/CI-Typ erstellen

    Um eine CI-Kategorie oder einen CI-Typ zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Wählen Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > CI-Kategorien, -Typen und -Attribute im Baumdiagramm zunächst eine Kategorie für das neue Element (einfacher Mausklick auf die Kategorie; z. B. "Hardware").

    2. Klicken Sie nun Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen und wählen Sie anschließend, ob Sie eine CI-Kategorie oder einen CI-Typ erstellen möchten.

    3. Geben Sie dem neuen Element einen Namen, fügen Sie eine Beschreibung hinzu und vergeben Sie ein "Alias". Das "Alias" ist ein Pflichtfeld: Es besteht aus zwei bis fünf Zeichen; zulässig sind die Buchstaben a bis z und A bis Z, Bindestrich, Unterstrich und Zahlen. "Name" und "Alias" müssen mandantenweit eindeutig sein. Aus den Aliassen bildet dot4 bei CI-Typen den "Auto-Name" (siehe Auto-Name).

    4. Unter "Übergeordnete Kategorie" sehen Sie die gewählte Kategorie, unter der das neue Element erstellt werden soll. Ändern können Sie sie nur bis zum ersten Speichern; danach ist das Feld gesperrt und das Element lässt sich im Baum nicht mehr umhängen.

    5. Bei Erstellen einer Kategorie haben Sie unter Allgemeine Daten zudem folgende Möglichkeiten:

    • Sie können eine "Auto-Nummer" aktivieren. Die Auto-Nummer kann z. B. zur eindeutigen Identifikation von CIs auf Kategorie-Ebene genutzt werden (z. B. als Asset -Nummer). Definieren Sie dazu das "Auto-Nummer-Präfix" und die "Auto-Nummer Stellenanzahl". Das Präfix darf höchstens 10 Zeichen lang sein. Die Stellenanzahl begrenzt den Zähler: Ist der Zahlenraum erschöpft, bricht das Anlegen weiterer CIs mit einer Fehlermeldung ab. Wählen Sie die Stellenanzahl deshalb von Anfang an ausreichend groß. Auf Typ-Ebene muss "Auto-Nummer" ebenfalls aktiviert sein, damit für CIs eines Typs die definierte Zählung gestartet wird (siehe nächster Schritt).

    • Über "CI-Typen änderbar" können Sie steuern, ob der CI-Typ von Configuration Items dieser Kategorie zu einem CI-Typ derselben Kategorie geändert werden kann. Bei Erstellen eines Typs haben Sie unter Allgemeine Daten zudem folgende Möglichkeiten:

    • Sie können eine "Versionskontrolle" aktivieren, die CIs dieses Typs aufsteigend versioniert. Die Version ist ein System-Attribut und beginnt bei "V 0.1"; sie wird in der Kopfzeile jedes CIs angezeigt (CI-Detailansicht). Die Versionskontrolle wird ausschließlich auf CI-Typ-Ebene eingestellt und greift nur, wenn zusätzlich mindestens ein CI-Attribut die "Art der Versionskontrolle" "automatisch" trägt und sich dessen Wert ändert (Versionskontrolle-Einstellungen siehe CI-Attribut erstellen/hinzufügen).

    • Sie können ggf. steuern, ob "Auto-Nummer" für diesen CI-Typ aktiv sein soll.

    • Aktivieren Sie "Auto-Name", wenn Sie für den CI-Typ eine automatische Namenskonvention festlegen möchten, und geben Sie dann "Relevante Kategorien für den Auto-Namen" an, deren Aliasse den Haupt-Bestandteil des Auto-Namen von CIs dieses Typs bilden.

    • Aktivieren Sie bei Bedarf "Lebenszyklus" und wählen Sie anschließend das "Lebenszyklusmodell", das CIs dieses CI-Typs durchlaufen sollen.

    • Über "Configuration Items - Deaktivierbar" können Sie steuern, ob CIs dieses CI-Typs deaktivierbar sein sollen ( Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv ) oder nicht ( Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ).

    Tipp

    Geben Sie nicht zu viele "Relevante Kategorien für den Auto-Namen" an, sonst wird der daraus generierte Auto-Name unter Umständen nicht ausreichend aussagekräftig.

    Weisen Sie dem neuen Datenmodell-Element über Grünes Symbol mit weißem Pfeil nach oben zum Hochladen eines Bildes ggf. ein passendes Bild zu. Speichern Sie das neue Datenmodell-Element. Ein neues Datenmodell-Element wird als aktiv gespeichert, wenn es nicht vor dem Speichern durch Klick auf die Schaltfläche Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv deaktiviert wurde ( Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ).

    Bitte beachten Sie

    Dazu muss "Auto-Nummer" auf Kategorie-Ebene aktiviert sein (siehe Schritt 5).

    Auto-Name

    Ist am CI-Typ "Auto-Name" aktiviert, benennt dot4 die CIs dieses Typs selbst. Der Auto-Name setzt sich zusammen aus den Aliassen der unter "Relevante Kategorien für den Auto-Namen" angegebenen CI-Kategorien – in der Reihenfolge, in der sie im Baum stehen –, dem Alias des CI-Typs und einer laufenden Nummer; die Bestandteile werden durch Bindestriche getrennt.

    "Auto-Name" können Sie nur auf CI-Typ-Ebene aktivieren, nicht auf Kategorie-Ebene. Schalten Sie "Auto-Name" nachträglich ein, erhalten nur die danach neu angelegten CIs einen Auto-Namen; bei bereits vorhandenen CIs wird nichts nachgetragen.

    Bitte beachten Sie

    Bei Ticket-CI-Typen erscheint derselbe Wert als "Ticket Nummer" – im Kopfbereich des Tickets und als Spalte in Listenansichten.

    CI-Attribut erstellen/hinzufügen

    Die CI-Attribute bilden die Datenfelder der Detailseite eines Configuration Items vom entsprechenden CI-Typ (siehe auch Configuration Items ). Standardmäßig werden die CI-Attribute auf der Detailseite der entsprechenden Configuration Items in der Reihenfolge ihrer Erstellung (je Attributsgruppe) angezeigt. Die Anordnung Attribute auf der Detailseite sowie deren Sichtbarkeit in Tabellen bzw. Listen können Sie nachträglich unter CI-Ansichten anpassen.

    Tipp

    Möchten Sie ein CI-Attribut für alle Configuration Items einer bestimmten CI-Kategorie erstellen, legen Sie das CI-Attribut in dieser CI-Kategorie an. Alle dieser Kategorie zugehörigen CI-Typen erben dann dieses CI-Attribut, wodurch alle Configuration Items, die von diesen CI-Typen sind, dieses CI-Attribut enthalten.

    Um ein CI-Attribut für eine ganze CI-Kategorie oder einen einzelnen CI-Typ zu erstellen bzw. hinzuzufügen, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Klicken Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > CI-Kategorien, -Typen und -Attribute im Baumdiagramm ggf. zunächst auf die CI-Kategorie bzw. den CI-Typ, für die bzw. den Sie neue CI-Attribute erstellen bzw. hinzufügen möchten.
      Wird das CI-Attribut für eine CI-Kategorie erstellt, vererbt sich das CI-Attribut automatisch an untergeordnete CI-Kategorien und CI-Typen, kann dort aber von den geerbten CI-Attributen ausgeschlossen werden (siehe CI-Kategorien und -Typen bearbeiten, Schritt 5 ).

    2. Klicken Sie dann "Bearbeiten".

    3. Klicken Sie nun unter einer der angezeigten Attributsgruppen (z. B. Allgemeine Daten) auf Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen , um ein neues CI-Attribut zu erstellen und machen Sie anschließend die Angaben zu dem CI-Attribut.
      In der Kopfzeile der Eingabemaske für das CI-Attribut wird der Name des Datenmodell-Elements angezeigt, für das dieses CI-Attribut erstellt wird.

      Bitte beachten Sie

      Beim ersten Speichern leitet dot4 aus dem Namen des CI-Attributs und dem Alias der Ebene, auf der Sie es anlegen, einen technischen Namen ab. Dieser technische Name und der gewählte Datentyp lassen sich danach nicht mehr ändern. Legen Sie CI-Attribute deshalb möglichst mit englischer Oberflächensprache an, damit die technischen Namen englisch sind. Vergeben Sie dieselbe Bezeichnung auf zwei Ebenen, entstehen zwei verschiedene technische Namen und damit zwei voneinander unabhängige Attribute.

    4. Geben Sie dem CI-Attribut unter Allgemeine Daten einen Namen und fügen Sie eine Beschreibung hinzu.
      Der Name ist ein Pflichtfeld und darf höchstens 90 Zeichen lang sein. Für den Namen sind folgende Zeichen erlaubt: die Buchstaben a bis z und A bis Z – Umlaute und ß eingeschlossen – sowie Striche, Schrägstriche, Rückstriche, Unterstriche, Leerzeichen, Pluszeichen, Ausrufezeichen, Asteriske, Fragezeichen, Doppelpunkte, Semikolons, Punkte, Klammern und Zahlen.
      Die Beschreibung wird in der Detailsicht eines CI als Tooltipp angezeigt, wenn Sie mit der Maus über dieses Attribut fahren.

    5. Ordnen Sie das CI-Attribut einer "Attributsgruppe" zu, unter der es auf der Detailseite der entsprechenden CIs angezeigt wird ("Allgemeine Daten", "Technische Daten", "Kaufmännische Daten", "Prozesse", "Zugriff und Rechte", "Verantwortlichkeiten und Pflichten", "Finanzen", "Region", "System Info"). Die vorhandenen Attributsgruppen können um zusätzliche erweitert werden.

    6. Wählen Sie unter "Eingabemodus", ob das CI-Attribut "schreibgeschützt" oder "editierbar" sein soll. Ein schreibgeschütztes CI-Attribut kann ausschließlich über Workflows mit Werten befüllt werden.

    7. Stellen Sie die "Art der Versionskontrolle" für CIs ein, für die dieses CI-Attribut gilt ("automatisch" oder "keine" möglich). Im CI-Typ des CIs muss die Versionskontrolle ebenfalls aktiviert sein, um aktiv zu sein.

    8. Stellen Sie unter "In Tabelle anzeigen" ein, ob dieses CI-Attribut in Tabellen angezeigt werden soll und in der Tabellenansicht ein- oder ausgeblendet werden kann. Falls der gewählte Datentyp des neuen Attributes nicht zur Anzeige in Tabellen geeignet ist, kann der Schalter nicht aktiviert werden.

    9. Stellen Sie ein, ob der angegebene Wert des CI-Attributs "eindeutig" sein muss. Die Eindeutigkeit gilt über alle CIs, die dieses CI-Attribut besitzen: Legen Sie das Attribut an einer CI-Kategorie an, muss der Wert also über alle erbenden CI-Typen hinweg eindeutig sein, nicht nur innerhalb eines einzelnen CI-Typs. Die Prüfung greift nicht nur bei der Eingabe über die Oberfläche, sondern auch beim Import und bei Änderungen durch Workflows.

    10. Stellen Sie ein, ob das CI-Attribut ein Pflichtfeld in den entsprechenden CIs sein soll. Die Pflichtfeldprüfung greift nur, wenn dot4 die Änderung als Eingabe über die Oberfläche verbucht; auf jedem anderen Änderungsweg entsteht bzw. wird ein CI auch ohne Wert im Pflichtfeld gespeichert – etwa beim Import, durch Workflows, über E-Mail-zu-Ticket, über Serviceaufträge, durch Ticket-Kategorisierung und -Priorisierung, über den Zeitplaner, durch den KI-Assistenten oder durch systemseitige Änderungen. Übernehmen Sie dagegen einen einzelnen Eintrag aus der Staging Area, verbucht dot4 das als Eingabe über die Oberfläche und prüft das Pflichtfeld.

    11. Aktivieren Sie "Im Info Dialog anzeigen", wenn Sie möchten, dass das CI-Attribut in der grafischen Ansicht entsprechender CIs (Symbol „Grafische Ansicht"; siehe Aktionen mit Configuration Items) angezeigt werden soll. Der Info-Dialog zeigt dort typischerweise die Angaben zu dem CI am anderen Ende einer Beziehung.

    12. Weisen Sie dem neuen CI-Attribut nun seine Datentyp-Eigenschaften zu, indem Sie zunächst den "Basis-Datentyp" und anschließend den davon abhängigen "Datentyp" wählen. Alle weiteren zuweisbaren Eigenschaften variieren je nach vorgenommener Auswahl (Details siehe unten stehende Tabelle).

    13. Speichern Sie das CI-Attribut. Ein CI-Attribut wird als aktiv gespeichert, wenn dieses nicht vor dem Speichern durch Klick auf die Schaltfläche Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv deaktiviert wurde ( Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ).

    Attributtypen

    Basis-Datentyp Datentyp Datentyp-Eigenschaften
    Aktion Workflow Trigger Verknüpft den ausgewählten Workflow-Trigger mit CIs des Typs/der Kategorie.
    In der Eigenschaft Bild kann ein Font Awesome-Icon ausgewählt werden. Das Bild wird als Schalter in der Detail-Sicht angezeigt. Wird der Schalter gedrückt, wird der Workflow-Trigger ausgeführt.
    Ist In Kontextmenü anzeigen aktiviert, ist auch in der Listenansicht im Kontextmenü des entsprechenden CIs der Schalter verfügbar.
    Anhang Anhang Art der "Anhänge" (" Bild ", " Code ", " Diverses ", " LOG", " MSOffice", " PDF", " RAR", " Text", " ZIP" ; Videoformate ausschließlich durch Auswahl von "Diverses" möglich); "Maximale Anzahl" der Anhänge (0 = unbegrenzt, höchstens 1000); "Maximale Größe (MB) der Anhänge" (0 = keine zusätzliche Begrenzung am Attribut).
    Wird die Anhang-Art leer gelassen oder die Anhang-Art "Diverses" ausgewählt, sind alle Dateitypen ohne Einschränkung zulässig.
    Unabhängig von der Einstellung am Attribut greift immer die mandantenweite Obergrenze "Maximale Dateigröße (MB)" aus den Allgemeinen Einstellungen; höher als diese Obergrenze können Sie "Maximale Größe (MB)" nicht setzen.
    Anhang-Attribute sind immer mehrwertig. Sobald zum CI-Typ CIs vorhanden sind, lassen sich "Maximale Anzahl" und "Maximale Größe (MB)" nur noch erhöhen, nicht mehr verkleinern; solange noch keine CIs existieren, sind auch kleinere Werte zulässig.
    Auswahlliste Auswahlliste Aus "Auswahllisten" auswählen (alle auf dem Mandanten vorhandenen Auswahllisten (siehe auch Auswahllisten)); "Editor-Typ" (Auswahlliste als "Einzelauswahl" oder "Mehfachauswahl" darstellen); " Darstellung auswählen (Falls Farbe definiert ist, LED des Attributs als Kreis, Rechteck, Oval oder Quadrat darstellen); " Einheitenkategorie" und "Einheit" daraus auswählen
    Kategorie Aus "Auswahllisten" auswählen (für Service Operation CIs speziell definierte Auswahllisten (siehe auch Kategorisierung)); "Editor-Typ" (Auswahlliste als "Einzelauswahl" darstellen)
    CI-Auswahl Aus "CI-Typ" auswählen (in CI-Details werden alle CIs diesen Typs zur Auswahl stehen); nach dem ersten Speichern ist der "CI-Typ" nicht mehr änderbar. "Editor-Typ" (Auswahlliste als "Einzelauswahl" oder "Mehrfachauswahl" darstellen); den Attributfilter gibt es nur beim Editor-Typ "Einzelauswahl", und beim Editor-Typ "Mehrfachauswahl" steht die Option "eindeutig" nicht zur Verfügung.
    Eine CI-Auswahl speichert lediglich einen Attributwert; eine Beziehung zwischen den beiden CIs entsteht dadurch nicht.
    Beziehung Beziehung Der Datentyp "Beziehung" bietet die Möglichkeit, in der Detailansicht eines CIs über eine N:1 Beziehung zu einem gegenüberliegenden CI, dieses CI als Feld mit anzuzeigen/auszuwählen.
    Auch wenn ein Anwender keine View-Berechtigung auf gegenüberliegende CI-Typen besitzt, kann er hier die Werte auswählen.
    Die "Kardinalität" ist fest auf "N - 1" gesetzt; unter "CI-Beziehungstyp" werden deshalb nur solche CI-Beziehungstypen zur Auswahl angeboten, bei denen höchstens ein gegenüberliegendes CI möglich ist. Unter "Attribute des bezogenen CI" wählen Sie das Attribut des gegenüberliegenden CIs aus, das im Feld angezeigt wird; lassen Sie das Feld leer, zeigt dot4 den Namen des gegenüberliegenden CIs. Mit dem Attributfilter kann die Liste der gegenüberliegenden CIs, aus denen ausgewählt wird, durch eine Filterung auf den Wert eines Attributs der gegenüberliegenden CIs eingeschränkt werden. Der Filter kann eingestellt werden, sobald der Beziehungstyp festgelegt ist, weil dann auch die Attributliste der verbundenen CIs bekannt ist.
    Beziehungsliste Der Datentyp "Beziehungsliste" bietet die Möglichkeit, die in Beziehung stehen CIs eines bestimmten Beziehungstyps als Liste angezeigt zu bekommen. Anders als beim Datentyp "Beziehung" ist die Auswahl der CI-Beziehungstypen hier nicht auf die Kardinalität "N - 1" beschränkt. Die Optionen "In Tabelle anzeigen", "eindeutig", "Pflichtfeld" und "Im Info Dialog anzeigen" entfallen bei diesem Datentyp.
    Auch wenn ein Anwender keine View-Berechtigung auf gegenüberliegende CI-Typen besitzt, kann er hier die Werte auswählen. Mit dem Attributfilter kann die Liste der gegenüberliegenden CIs durch eine Filterung auf den Wert eines Attributs der gegenüberliegenden CIs eingeschränkt werden. Der Filter kann eingestellt werden, sobald der Beziehungstyp festgelegt ist, weil dann auch die Attributliste der verbundenen CIs bekannt ist.
    Boolesch oder Zahl Boolesch Bei Boolean werden als "Editor-Typ" drei unterschiedliche Schaltertypen angeboten, wobei der Unterschied hauptsächlich in der Darstellung des Status "(noch) nicht gesetzt" ist. Beim ersten Typ "Schalter" ist die Ausgangsstellung in der Mitte Grauer Schiebeschalter mit dem Knopf in der Mittelstellung. Wenn er in eine Richtung (links für false oder rechts für true) geschoben wurde Derselbe Schiebeschalter grün eingefärbt mit dem Knopf ganz rechts, kann er danach nicht Mehr in die Mittelstellung bewegt werden. Auch der zweite Typ "Schaltfläche (2-Fach)" Zweiteilige Schaltfläche: links ein graues Feld mit Kreuz, rechts ein grün hinterlegtes Feld mit Haken lässt sich nicht mehr in die neutrale Stellung zurückversetzen, nachdem er einmal verändert wurde, unterscheidet sich jedoch in der Darstellung vom ersten Typ. Der dritte Typ "Schaltfläche (3-Fach)" ähnelt in der Darstellung dem zweiten Typ Dreiteilige Schaltfläche: links ein grün hinterlegtes Feld mit Kreuz, in der Mitte ein Fragezeichen, rechts ein Haken, allerdings kann hier die neutrale Einstellung Dieselbe dreiteilige Schaltfläche, hier ist das mittlere Feld mit dem Fragezeichen grün hinterlegt auch später nochmal erreicht werden.
    Ganzzahl "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren); "Einheitenkategorie" und "Einheit" daraus auswählen. "Tausendertrennzeichen anzeigen" zu deaktivieren, kann zum Beispiel bei IDs, Seriennummern, Mitarbeiternummern sinnvoll sein, wo das 1000er-Trennzeichen in der Darstellung eher stört.
    Gleitkommazahl "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren)
    Dezimalzahl "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren); "Dezimalstellen" angeben (0 bis 7); "Einheitenkategorie" und "Einheit" daraus auswählen
    Datum und Zeit Datum; Datum und Zeit; Zeit; Datum und Zeit Intervall; Datumsintervall; Zeitintervall; Monat und Jahr; Jahr "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren)
    iFrame iFrame Unter "iFrame Konfiguration" wählen Sie eine der iFrame-Konfigurationen des Mandanten aus (siehe iFrames). Zur Auswahl stehen nur Konfigurationen, für die Sie eine Leseberechtigung besitzen. Die Optionen "In Tabelle anzeigen" und "Im Info Dialog anzeigen" sind bei diesem Datentyp nicht verfügbar.
    Komplex Komplex "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren); "CI-Subattribute" erstellen1;Riehenfolge der Anzeige per Drag'n'Drop änderbar
    Link Statischer Verweis "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren)2
    RDP Verweis "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren). Der Wert sollte im CI (z. B. vom CI-Typ "Windows-Server") auf einen Hostname oder eine IP-Adresse gesetzt werden, wofür sich ein Workflow anbietet. In der CI-Ansicht erscheint dann ein Download-Button, mit dem sich direkt eine Remote-Desktop-Verbindung aufbauen lässt. Idealerweise aktiviert man noch im Browser die Einstellung, dass Downloads mit der Dateiendung .rdp direkt ausgeführt werden dürfen.
    Dynamischer Verweis "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren); "Hyperlink" angeben3
    Passwort Passwort Maximale "Zeichenlänge" angeben.
    Der Wert eines Passwort-Attributs wird maskiert angezeigt. Einblenden können Sie ihn über das Auge-Symbol im Eingabefeld – und nur im Bearbeitungsmodus: in der Anzeige ist das Symbol deaktiviert. Steht der "Eingabemodus" des Attributs auf "schreibgeschützt", bleibt das Einblenden auch im Bearbeitungsmodus gesperrt.
    QR-Code QR-Code "Referenz-Attribut" für den QR-Code auswählen; angeboten werden nur einwertige Attribute desselben CI-Typs mit den Datentypen "Einzeiliger Text", "Ganzzahl", "Statischer Verweis", "Name" und "Auto-Name". "Größe" des QR-Code in Pixel (px) angeben (vorbelegt mit 255); "Hintergrundfarbe" und "Vordergrundfarbe" des QR-Code angeben (als Hex-Farbwerte, vorbelegt mit #FFFFFF und #000000).
    Ein QR-Code-Attribut ist immer schreibgeschützt und kann weder Pflichtfeld noch "eindeutig" noch versionsrelevant sein.
    Tag Tag keine (Wird diese Datentyp-Eigenschaft zugewiesen, steht in entsprechenden CIs ein Feld für Tags (Schlagworte) zur Verfügung, das mit (passenden) Tags befüllt werden kann.)
    Text Einzeiliger Text "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren); Maximale "Zeichenlänge" angeben (vorbelegt mit 255, höchstens 256); " Format" als regulären Ausdruck (Regular Expression) angeben ( z. B. [A-z]* für beliebig viele Buchstaben oder ^[0-9]*,?[0-9]+$ für Zahlen mit Kommastellen).
    Sobald zum CI-Typ CIs vorhanden sind, lässt sich die "Zeichenlänge" nur noch erhöhen, nicht mehr verkleinern; dasselbe gilt für den Datentyp "Mehrzeiliger Text".
    Mehrzeiliger Text "Mehrfach-Attribut" ja/nein (Eingabe mehrerer Werte für dieses CI-Attribut aktivieren/deaktivieren); Maximale "Zeichenlänge" (vorbelegt mit 255); "Editor-Typ" auswählen ("Einfach", "HTML").
    Beim Editor-Typ "HTML" entfällt die Angabe "Zeichenlänge": die Länge des Inhalts wird dort nicht begrenzt.

    Bitte beachten Sie

    Nicht jede Option eines CI-Attributs steht bei jedem Datentyp zur Verfügung: Je nach gewähltem Datentyp entfallen 'Pflichtfeld', 'eindeutig', 'Eingabemodus', 'Art der Versionskontrolle' und 'Im Info Dialog anzeigen'. Welche Optionen bei welchem Datentyp entfallen, steht in der Zeile des jeweiligen Datentyps in der Tabelle oben.

    Der Schalter 'In Tabelle anzeigen' steht nicht für alle Datentypen zur Verfügung. Nicht möglich ist er bei den Datentypen 'Datum und Zeit Intervall', 'Datumsintervall', 'Zeitintervall', 'Komplex', 'QR-Code', 'Passwort', 'Beziehungsliste' und 'iFrame'. Ebenfalls nicht verfügbar ist er für CI-Subattribute und für mehrwertige Attribute, sofern deren Datentyp nicht 'Tag', 'Auswahlliste', 'CI-Auswahl' oder 'Anhang' ist.

    1 Erstellen Sie unter CI-Subattribute mit Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen die CI-Subattribute des komplexen CI-Attributs. Bitte beachten Sie: Es ist nicht möglich, CI-Subattribute zu schachteln, also komplexe CI-Subattribute für ein komplexes CI-Attribut zu erstellen. Für CI-Subattribute stehen die Basis-Datentypen "Komplex", "Anhang", "Tag" und "Aktion" nicht zur Verfügung. Die "Attributsgruppe" übernimmt ein CI-Subattribut von seinem übergeordneten CI-Attribut; das Feld ist deshalb gesperrt. "In Tabelle anzeigen" ist für CI-Subattribute nicht möglich.

    2 Für den statischen Verweis wird der tatsächliche Wert des Verweises nicht in der Administration gepflegt. Stattdessen muss der Verweis als URL in der Quell-Datei eingegeben werden, z.B. http://www.realtech.de Detailansicht eines CI-Attributs im Bearbeitungsmodus: Kopfzeile „Quelle" für den CI-Typ „Artikel" mit Schalter „Aktiv"; im Abschnitt „Allgemeine Daten" sind Name, Beschreibung, Attributgruppe „Allgemeine Daten" und Eingabemodus „editierbar" gesetzt, im Abschnitt „Datentyp-Eigenschaften" der Basis-Datentyp „Link" und der Datentyp „Statischer Verweis" Das wird in den CI-Details gemacht. Somit kann jedes CI mit einem anderen Verweis versehen werden. Nach Speichern des CIs führt das Anklicken des Verweises auf die gepflegte Seite. Z.B. ein Artikel-CI kann ein Verweis auf Wikipedia haben, während ein anderes Artikel-CI auf Stackoverflow verweist. Detailansicht eines Wissensartikels vom CI-Typ „Artikel" im Bearbeitungsmodus mit den Feldern „Name", „Beschreibung", „Sprache" und „Anhang" sowie den HTML-Editoren „Detaillierte Beschreibung" und „Videoerläuterung"; im Feld „Quelle" ist die als statischer Verweis gepflegte Wikipedia-Adresse eingetragen

    3 Für den dynamischen Link muss ins Feld "Format" ein Verweis mit Platzhalter in Form von $PLACEHOLDER$ angegeben werden. Verwendungsbeispiel: https://www.google.com/search?q=$PLACEHOLDER$. Detailansicht des CI-Attributs „Google Suche nach" für den CI-Typ „Artikel"; im Abschnitt „Datentyp-Eigenschaften" stehen Basis-Datentyp „Link", Datentyp „Dynamischer Verweis" und im Feld „Hyperlink" eine Google-Suchadresse, die auf den Platzhalter endet

    In den CI-Details muss nur der Wert des Platzhalters für diesen Attributtyp gepflegt werden, z.B. "ITIL". Detailansicht desselben Wissensartikels: Im Abschnitt „Allgemeine Daten" steht neben dem Feld „Quelle" nun das Feld „Google Suche nach" mit dem eingetragenen Platzhalterwert „itil"

    Einheiten

    Die Felder "Einheitenkategorie" und "Einheit" erscheinen nur bei den Datentypen "Auswahlliste", "Ganzzahl" und "Dezimalzahl". Wählen Sie zuerst die "Einheitenkategorie" und daraus die "Einheit".

    dot4 speichert den Wert immer in der Basiseinheit der gewählten Einheitenkategorie und zeigt ihn in der konfigurierten Einheit an. Ändern Sie die Einheitenkategorie eines Attributs nachträglich, werden bereits gespeicherte Werte nicht umgerechnet.

    Wie Einheiten beim Import behandelt werden, ist unter Datenimport aus Excel beschrieben.

    Datum und Zeit

    Die Datentypen des Basis-Datentyps "Datum und Zeit" unterscheiden sich nur in Eingabe und Anzeige, nicht in der Speicherform: "Datum", "Zeit", "Monat und Jahr", "Jahr" und "Datum und Zeit" schreiben alle in dieselbe vollständige Datums- und Zeitangabe. Es wird also kein Anteil des Werts abgeschnitten.

    Gespeichert wird dabei immer ein Zeitpunkt in koordinierter Weltzeit (UTC). Angezeigt und eingegeben werden die Werte in der Zeitzone Ihres Browsers.

    Mehrfach-Attribute

    Mit "Mehrfach-Attribut" nimmt ein CI-Attribut mehrere Werte auf. Die Option steht bei den Basis-Datentypen "Text", "Datum und Zeit", "Boolesch oder Zahl", "Link" und "Komplex" zur Verfügung und nur auf der obersten Attributebene, nicht bei CI-Subattributen. Setzen können Sie sie nur bis zum ersten Speichern des CI-Attributs. Ist "Mehrfach-Attribut" aktiviert, erscheint zusätzlich das Feld "Maximale Anzahl" (0 = unbegrenzt).

    Beim Datentyp "Mehrzeiliger Text" gilt die Option unabhängig vom "Editor-Typ": Auch mit dem HTML-Editor können Sie mehrere Werte pflegen – je Wert steht dann ein eigener HTML-Editor zur Verfügung.

    Die Datentypen "Anhang", "Tag", "Auswahlliste" und "CI-Auswahl" nehmen unabhängig von dieser Option mehrere Werte auf.

    Ein Mehrfach-Attribut lässt sich in der CI-Tabelle nicht als Spalte anzeigen. Schalten Sie "Mehrfach-Attribut" an einem neuen CI-Attribut ein, während "In Tabelle anzeigen" aktiviert ist, weist dot4 darauf hin und schaltet "In Tabelle anzeigen" wieder aus. Für die vier eben genannten Datentypen gilt das nicht: dort bleibt "In Tabelle anzeigen" verfügbar.

    Tipp

    Zur CI-Kategorie bzw. zum CI-Typ, für die bzw. den Sie das CI-Attribut erstellt haben, gelangen Sie am schnellsten zurück, indem Sie in der Navigationszeile oberhalb der Kopfzeile der geöffneten Detailseite des gerade erstellten CI-Attributs auf "CI-Kategorien, -Typen und -Attribute" klicken.

    CI-Kategorien und -Typen bearbeiten

    Um eine CI-Kategorie oder einen CI-Typ zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Klicken Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > CI-Kategorien, -Typen und -Attribute im Baumdiagramm ggf. zunächst das zu bearbeitende Element an (Auswahl wird durch grüne Markierung bestätigt).

    2. Klicken Sie in dessen nun angezeigter Detailansicht auf "Bearbeiten".

    3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor (Details siehe CI-Kategorie/CI-Typ erstellen ). 4. Möchten Sie CI-Attribute hinzufügen oder bearbeiten, gehen Sie vor wie unter CI-Attribut erstellen/hinzufügen bzw. CI-Attribut bearbeiten beschrieben.

    4. Nehmen Sie bei Bedarf Änderungen an den durch die CI-Kategorie vererbten CI-Attributen vor. In den Attributsgruppen zeigt die Spalte Geerbt, ob ein CI-Attribut von einer übergeordneten Ebene stammt, und die Spalte Gehört zu, von welchem Datenmodell-Element es kommt. Durch Unterbrechen der Vererbung eines CI-Attributs mittels Grünes Symbol mit weißem Blatt zum Ändern der Vererbung wird das CI-Attribut vom aktuellen Element ausgeschlossen (und vererbt sich entsprechend von diesem auch nicht weiter). Die Aktion "Vererbung ändern" steht nur im Bearbeiten-Modus und nur an geerbten CI-Attributen zur Verfügung. Nicht ausschließen lassen sich geerbte Pflichtfelder sowie CI-Attribute, die in Attribut-Abhängigkeiten verwendet werden; in Systemgruppen ist die Vererbung ebenfalls nicht änderbar.

    5. Klicken Sie auf "Speichern".

    CI-Kategorien und -Typen löschen

    Wenn eine Kategorie gelöscht wird, wird diese weiterhin in den Tickets angezeigt, die noch diese Kategorie haben.

    Wenn ein solches Ticket bearbeitet wird, muss dann aber eine neue Kategorie gewählt werden.

    In der Historie wird sowohl die alte als auch die neue Kategorie angezeigt, damit für einen Audit alles einwandfrei nachvollziehbar ist.

    CI-Attribut bearbeiten

    Die Anordnung der CI-Attribute auf der Detailseite sowie deren Sichtbarkeit in Tabellen bzw. Listen der entsprechenden Configuration Items können Sie unter CI-Ansichten anpassen.

    Um ein CI-Attribut zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Klicken Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > CI-Kategorien, -Typen und -Attribute im Baumdiagramm ggf. zunächst das Element an, dem das CI-Attribut zugehörig ist.

    2. Klicken Sie in der nun angezeigten Detailansicht des Elements auf "Bearbeiten".

    3. Doppelklicken Sie das zu bearbeitende CI-Attribut.

    4. Nehmen Sie die Änderungen an dem CI-Attribut in dessen nun geöffneter Detailansicht vor (Details siehe CI-Attribut erstellen ).

    5. Klicken Sie auf "Speichern".

    CI-Attributgruppen

    CI-Attributgruppen sind Bereiche innerhalb einer CI-Detailansicht, die dabei helfen, CI-Attribute strukturiert darzustellen, wie z.B. "Technische Daten".

    Ausschnitt einer CI-Detailansicht mit den Attributsgruppen als eigene Abschnitte

    Eigene Gruppen für die Zuordnung von CI-Attributen werden über die CI-Attributgruppen definiert.

    Unter Administration > Configuration Management > CI-Attributgruppen sehen Sie alle auf dem Mandanten vorhandenen Attributgruppen.

    Übersichtsseite „CI-Attributgruppen" mit 39 Einträgen; die Tabelle hat die Spalten „Name" und „System" – aufgeführt sind unter anderem Ablaufplan, ACP Information, Allgemeine Daten, Arbeitszeiten, Benutzerkonto, Betriebssystem, Beziehungen, Finanzen, Genehmigungen, Historie und Kaufmännische Daten, jeweils mit „Ja" oder „Nein" in der Spalte „System"

    In der Spalte System erkennen Sie an einem "Ja", dass es sich um eine mitgelieferte Systemgruppe handelt. Systemgruppen können Sie nicht löschen.

    CI-Attributgruppen erstellen und bearbeiten

    CI-Attributgruppen erstellen Sie mit Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen; geben Sie den Namen der Gruppe ein.

    Um CI-Attribute dieser Gruppe zuzuweisen, bearbeiten Sie in der CI-Kategorie oder dem -Typen das gewünschte Attribut und setzen den Wert des Feldes Attributgruppe auf den Namen der neu erstellten Gruppe.

    CI-Subattribute übernehmen die Attributgruppe ihres übergeordneten CI-Attributs; sie lassen sich nicht separat einer Gruppe zuordnen.

    CI-Attributgruppen löschen

    CI-Attributgruppen löschen Sie, indem Sie auf die Gruppe klicken, zuerst auf Grünes Symbol mit drei weißen Punkten zum Öffnen des Kontextmenüs und danach auf Rotes Symbol mit weißem Papierkorb zum Löschen.

    Die Gruppe lässt sich nicht löschen, wenn Sie eine Systemgruppe ist oder wenn die Gruppe noch Attribute enthält.

    CI-Lebenszyklusmodelle

    Unter Administration > Configuration Management > CI-Lebenszyklusmodelle können Sie in dot4 Lebenszyklusmodelle für Configuration Items erstellen, bearbeiten und deaktivieren.

    Systemseitige CI-Lebenszyklusmodelle können nicht gelöscht werden. Selbst erstellte Modelle löschen Sie über den Löschen-Schalter im Objekt-Menü der Zeile. Wird das Modell noch von CI-Typen oder CIs verwendet, müssen Sie im folgenden Dialog ein Ersatz-Lebenszyklusmodell und einen Ersatzstatus wählen; die betroffenen CIs werden dorthin umgehängt.

    Bitte beachten Sie

    Das Löschen eines CI-Lebenszyklusmodells lässt sich nicht rückgängig machen. Die Umhängung der betroffenen CIs auf das Ersatzmodell und den Ersatzstatus bleibt auch dann bestehen, wenn Sie das Modell anschließend neu anlegen.

    Das CI-Lebenszyklusmodell bildet die Lebensdauer von CIs ab und besteht aus unterschiedlichen Phasen und phasenabhängigen Status. Ein CI-Lebenszyklusmodell kann unterschiedlichen CI-Typen zugeordnet werden (siehe CI-Kategorien, -Typen und -Attribute ); die entsprechenden CIs durchlaufen dann dieses CI-Lebenszyklusmodell. CI-Lebenszyklusmodelle sind beispielsweise ür Service Operations von zentraler Bedeutung (Ticket-Lebenszyklus).

    Die Zuordnung erfolgt je CI-Typ und ist nicht verpflichtend (siehe CI-Kategorie/CI-Typ erstellen). Bei einem CI-Typ ohne Lebenszyklusmodell zeigt der Kopfbereich der CIs keinen Status, und in den CI-Ansichten dieses CI-Typs fehlt das Kriterium Lebenszyklus.

    Beispiel: CI-Lebenszyklusmodell "Hardware Lebenszyklus" – Phasen und Status

    Phase Status
    Planung Bedarf ermitteln
    Spezifizieren
    Geplant
    Beschaffung Auswählen
    Bestellen
    Beschafft
    Implementierung Aufstellen
    Konfigurieren
    Testen
    Implementiert
    Betrieb Betreiben
    Warten
    Reparieren
    Optimieren
    Stilllegung Archivieren
    Entsorgen
    Stillgelegt

    Die Übersichtsseite

    Auf der Übersichtsseite werden in dot4 alle auf dem Mandanten vorhandenen CI-Lebenszyklusmodelle tabellarisch dargestellt.

    Übersichtsseite „CI-Lebenszyklusmodelle" mit 14 Einträgen; die Tabelle hat die Spalten „Name", „Beschreibung", „Aktiv" und „System" – aufgeführt sind unter anderem ALM Lifecycle, Aufgaben Lebenszyklus, Dokumente Lebenszyklus, Hardware Lebenszyklus, Person Lebenszyklus, Rechner Lebenszyklus, Service Operation Lebenszyklus und Vertragslebenszyklus

    Die initial bereits vorhandenen CI-Lebenszyklusmodelle sind durch das System oder durch das Standard-Datenmodell vordefiniert. Systemseitige CI-Lebenszyklusmodelle haben in der Tabellen-Spalte System ein "Ja"; sie können in Teilen bearbeitet, aber nicht deaktiviert werden. Alle anderen auf der Übersichtsseite angezeigten CI-Lebenszyklusmodelle sind entweder Teil des Standard-Datenmodells oder von einem Benutzer erstellt worden; sie können bearbeitet, deaktiviert (in Tabellen-Spalte Aktiv dann ein "Nein") und gelöscht werden.

    CI-Lebenszyklusmodell erstellen

    Um ein neues CI-Lebenszyklusmodell zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

    Eingabemaske „CI-Lebenszyklusmodell erstellen" mit dem Schalter „Aktiv" sowie „Speichern" und „Abbrechen" im Kopf; der Abschnitt „Allgemeine Daten" enthält die Felder „Name", „Beschreibung", „Ausgangsphase", „Ausgangsstatus", „Vorbereitungsphase", „Vorbereitungsstatus", „Abschlussphase" und „Abschlussstatus"; darunter der zugeklappte Abschnitt „CI-Typen" und der Abschnitt „Lebenszyklusphasen" mit einer noch leeren Tabelle aus den Spalten „Reihenfolge", „Name" und „Lebenszyklusstatus"

    1. Klicken Sie in dot4 auf der Übersichtsseite CI-Lebenszyklusmodelle auf Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen , um die Eingabemaske für das neue CI-Lebenszyklusmodell zu öffnen.

    2. Geben Sie in der Eingabemaske unter Allgemeine Daten "Name" und eine "Beschreibung" des neuen CI-Lebenszyklusmodells ein.

    3. Erstellen Sie unter Lebenszyklusphasen die Phase(n) und dazugehörigen Status, die das CI-Lebenszyklusmodell beinhalten soll:

      • Geben Sie der zu erstellenden Phase einen aussagekräftigen Namen.

      • Erstellen Sie Möglichkeiten für den Status der Phase:

        • Geben Sie jedem Status ebenfalls einen aussagekräftigen Namen.

        • Ordnen Sie jedem Status eine "Lebenszyklusklasse" zu. Die Lebenszyklusklasse ist keine reine Kategorisierung: An ihr hängen die Berechtigungen, die je Lebenszyklusklasse und Rolle vergeben werden (siehe Spezielle Berechtigung - Lebenszyklusklasse), und sie wird bei Auswertungen herangezogen, etwa bei SLA- und Ticket-Kennzahlen (siehe Kennzahlen ).

        • Mit der "Darstellung" kann jeder Status mit einem der gelisteten Symbole zusätzlich gekennzeichnet werden.

        • Das ggf. gewählte Symbol kann mit der "Hintergrundfarbe" eingefärbt werden.

    4. Legen Sie unter Allgemeine Daten eine "Ausgangsphase" sowie einen "Ausgangsstatus" fest. Diese Phase und dieser Status werden dann einem nach diesem Lebenszyklusmodell ablaufenden CI automatisch bei CI-Erstellung zugewiesen. Lassen Sie die Angabe leer, belegt dot4 sie beim Speichern selbst mit dem ersten Status der ersten Phase. Zusätzlich können Sie "Vorbereitungsphase" / "Vorbereitungsstatus" und "Abschlussphase" / "Abschlussstatus" angeben:

      • "Vorbereitungsphase" und "Vorbereitungsstatus" wirken ausschließlich auf Aufgaben, die aus einem Aufgabenplan ab Stufe 2 entstehen.

      • "Abschlussphase" und "Abschlussstatus" werden gesetzt, wenn ein Ticket über die Ticket-Schnittstelle geschlossen wird, wenn ein Ticket gespeichert wird, das als von der KI gelöst gekennzeichnet ist, und wenn der KI-Assistent ein Ticket abschließt. Ist der "Abschlussstatus" nicht gesetzt, bleiben Phase und Status beim Schließen leer – das ist der eigentliche Grund, ihn zu pflegen.

    5. Klicken Sie "Speichern". Ein CI-Lebenszyklusmodell wird als aktiv gespeichert, wenn dieses nicht vor dem Speichern durch Klick auf die Schaltfläche Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv deaktiviert wurde ( Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ).

    6. Klicken Sie "Bearbeiten" und legen Sie bei Bedarf unter Übergänge fest, welche Phasen- und Status-Übergänge für welche Rolle gestattet sind. Der Abschnitt Übergänge ist erst nach dem Speichern der Phasen bearbeitbar – vorher steht dort der Hinweis "Bitte speichern Sie die Phasen, bevor Sie die Übergänge bearbeiten". Nach dem Speichern zeigt dot4 das Modell im Lesemodus, in dem der Anlegen-Schalter der Übergangs-Tabelle nicht sichtbar ist.

      • Bitte beachten Sie: Eine Einschränkung hinsichtlich der möglichen Übergänge bewirkt, dass alle anderen Rollen keine Phasen- und/oder Status-Änderungen bei CIs, die nach diesem CI-Lebenszyklusmodell ablaufen, vornehmen können. Werden hier keine Einschränkungen vorgenommen, sind für jede Rolle mit entsprechender Berechtigung alle Übergänge gestattet.

      • Wenn ein Übergang nur erlaubt sein soll, sobald alle untergeordneten Aufgaben erledigt sind, kann dies mit der Regel für Lebenszyklusübergang: "Aufgaben vom Aufgabenplan müssen geschlossen sein" erreicht werden. Hierfür wird zunächst der Übergang definiert und dann in der Tabelle aller Übergänge in der entsprechenden Zeile der Button "Regeln bearbeiten" geklickt. Ausschnitt der Tabelle „Regeln für Lebenszyklus Übergang" mit grüner Aktionsleiste; rot umkringelt ist die rechte Schaltfläche mit Dokument-und-Haken-Symbol, darunter der eingeblendete Tooltipp „Regeln bearbeiten" Nun wird in den Configuration Items, die Aufgaben mit Aufgabenplänen bzw. die mit anderen Configuration Items in der Beziehung "Ausführung wird benötigt für" stehen, beim definierten Übergang geprüft, ob die nächste Stufe des Lebenszyklus angeboten werden darf.

    7. Klicken Sie "Speichern".

    Beispiel

    Bei Service Operations (Support) werden die Lebenszyklusklassen typischerweise so zugeordnet: "Aktiv", wenn ein Ticket generell in Bearbeitung ist, "Final", wenn das Ticket abgeschlossen wurde, "Neutral", wenn auf eine Reaktion von außen gewartet wird, und "Offen", wenn supportseitig eine Aktion erforderlich ist, da beispielsweise ein Ticket eingetroffen ist, das noch nicht bearbeitet wird. Welche Berechtigungen an den Lebenszyklusklassen hängen, ist unter Spezielle Berechtigung - Lebenszyklusklasse beschrieben.

    Unter CI-Typen werden später die CI-Typen angezeigt, denen dieses Lebenszyklusmodell zugeordnet worden ist; beim Erstellen eines CI-Lebenszyklusmodells ist hier kein Eintrag vorhanden.

    CI-Lebenszyklusmodell bearbeiten

    Um ein vorhandenes CI-Lebenszyklusmodell zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Doppelklicken Sie in dot4 auf der Übersichtsseite CI-Lebenszyklusmodelle das zu bearbeitende CI-Lebenszyklusmodell, um die Detailseite für das neue CI-Lebenszyklusmodell zu öffnen.

    2. Klicken Sie auf der nun geöffneten Detailseite des CI-Lebenszyklusmodells auf "Bearbeiten".

    3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen an dem CI-Lebenszyklusmodell vor (siehe CI-Lebenszyklusmodell erstellen ). Unter CI-Typen werden lediglich die CI-Typen angezeigt, denen dieses Lebenszyklusmodell zugeordnet ist.

    4. Speichern Sie die Änderungen. Bei Speicherung wird der aktuelle Aktiv/Inaktiv-Zustand des CI-Lebenszyklusmodells ( Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv oder Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ) übernommen, sofern dieser nicht bearbeitet wurde.

    Bitte beachten Sie

    Ein deaktiviertes CI-Lebenszyklusmodell steht in danach erstellten Configuration Items der entsprechenden CI-Typen nicht mehr zur Verfügung; in bereits zum Zeitpunkt der Deaktivierung vorhandenen CIs bleibt das deaktivierte CI-Lebenszyklusmodell jedoch aktiv.

    Import

    Unter Administration > Configuration Management > Import können Sie in dot4 den einmaligen oder regelmäßigen Import von Fremd-Daten (XML- oder Excel-Daten) in dot4 einrichten und verwalten.

    Seite „Import" als geteilte Ansicht: links die Auswahlliste „Import" mit Suchfeld und einem verbundenen Import-Server, rechts dessen Detailansicht mit Statushaken, Schalter „Aktiv" und der Schaltfläche „Bearbeiten"; der Abschnitt „Allgemeine Einstellungen" zeigt „Name", „Beschreibung", „Automatisches Löschen von Protokoll-Einträgen älter als", „Version" und „Benutzer", darunter die zugeklappten Abschnitte „Quellen", „Importplan" und „Importprotokoll"; oben rechts die Schaltfläche „Herunterladen"

    Links wählen Sie den Import-Server, rechts sehen Sie dessen Einstellungen. Die Detailansicht ist in die Abschnitte Allgemeine Einstellungen, Quellen, Importplan und Importprotokoll gegliedert. Über "Herunterladen" oben rechts beziehen Sie das Installationspaket des Import-Servers.

    Ein Daten-Import in dot4 erfolgt mittels dot4 Import-Server, welcher zuvor benutzerseitig auf einem geeigneten lokalen System installiert worden sein muss. Nach Installation des Import-Servers verbindet sich dieser über die Import-API mit dem bei der Installation anzugebenden dot4-Mandanten ("Technischer Name"). Anschließend kann in dot4 der Import von Fremd-Daten eingerichtet und verwaltet werden. Je Mapping-Definition legen Sie über die "Importmethode" fest, ob neue CIs direkt in der CMDB oder in der Staging Area angelegt werden; nur bei der Staging Area werden die Daten vor der Übernahme in die CMDB zur Kontrolle zwischengelagert. Ein Import mit mehreren Quellen bzw. Mapping-Definitionen kann daher beide Ziele gleichzeitig bedienen.

    Für den Betrieb der Anbindung gilt: Ein Import-Server gehört zu genau einem Mandanten; ein Mandant kann beliebig viele Import-Server betreiben, je Windows-Rechner ist jedoch nur ein Import-Server möglich. Jeder Import-Server meldet sich mit seiner eigenen Kennung an und erscheint deshalb als eigener Eintrag in der Übersicht. Die Verbindung baut der Import-Server selbst nach außen auf. Eine Anbindung entsteht deshalb ausschließlich durch die Installation: In der Liste Import können Sie einen vorhandenen Import-Server auswählen, umbenennen, deaktivieren oder löschen, aber keinen neuen anlegen. dot4 zeigt die Release-Version des angebundenen Import-Servers an und warnt, wenn sie hinter dem aktuellen Stand liegt (siehe Warnsymbole und Problemlösungen).

    Tipp

    Es empfiehlt sich, den Import-Server auf einem Windows-Server-System zu installieren.

    Bitte beachten Sie

    Für XML- und Excel-Daten existieren systemseitig keine Mapping-Vorlagen; vor Einrichten eines Imports von XML- oder Excel-Daten sollten daher Mapping-Vorlagen für die zu importierenden Daten benutzerseitig in dot4 erstellt worden bzw. vorhanden sein (siehe Mapping-Vorlagen ).

    Import-Server installieren und mit dot4-Mandant verbinden

    Bitte beachten Sie

    Der dot4 Import-Server muss auf einem geeigneten System installiert werden, vorzugsweise auf einem Windows-Server-System (Systemvoraussetzungen siehe hier).

    Um den Import-Server zu installieren, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Laden Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > Import über "Herunterladen" das aktuelle Installationspaket herunter.

    2. Führen Sie das Installationspaket aus und installieren Sie entweder das gesamte Installationspaket oder wählen Sie im Dialog, dass Sie nur den Import-Server installieren möchten ("Benutzerdefiniertes Setup"). Folgen Sie dabei den Installationsanweisungen und machen Sie Angaben entsprechend der Eingabeaufforderungen.

    3. Nach erfolgreicher Installation: Aktualisieren Sie in dot4 die Seite Administration > Configuration Management > Import bzw. rufen Sie diese auf. Der mit dem Mandanten verbundene Import-Server wird nun im Feld Import angezeigt.

    Bitte beachten Sie

    Damit dot4 Daten über den Import-Server importieren kann, muss der Daten-Import noch eingerichtet werden (Angabe der Datenquelle(n), Erstellen des Importplans, Zuweisen der Mapping-Vorlage).

    Daten-Import einrichten

    Bitte beachten Sie

    Falls noch nicht erfolgt, ist es zunächst erforderlich, eine Mapping-Vorlage für den Daten-Import zu erstellen (für weitere Informationen siehe hier ) .

    Um den Daten-Import einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Klicken Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > Import im Feld Import ggf. zunächst den Import-Server an, über den der Daten-Import erfolgen soll.

    2. Klicken Sie rechts oberhalb der Import-Detailansicht "Bearbeiten".

    3. Geben Sie dem Import unter Allgemeine Einstellungen einen aussagekräftigen Namen und beschreiben Sie den Import.
      Standardmäßig hat der Import den Namen des Import-Servers. "Version" zeigt die Version der verwendeten Import-API an, "Benutzer" den bei der Installation angemeldeten dot4-Benutzer. Jeder Import läuft im Namen dieses Benutzers: Er wird so protokolliert und unterliegt dessen CI-Berechtigungen. Verwenden Sie dafür deshalb einen eigenen technischen Benutzer. In dot4 können Sie das Feld nicht ändern – führen Sie dazu die Installation des Import-Servers erneut aus und wählen Sie im Installationsdialog die Option "Ändern".

    4. Geben Sie unter "Automatisches Löschen von Protokoll-Einträgen älter als" die gewünschte Zeitspanne zum Löschen von alten Protokoll-Einträgen an. Die ausgewählte Zeitspanne ist relativ zum Zeitpunkt der Importausführung. Mögliche Werte sind 7, 14 oder 30 Tagen vor Ausführungszeitpunkt. Wird keine der 3 Möglichkeiten ausgewählt, so werden keine alte Protokoll-Einträge gelöscht.

    5. Klicken Sie unter Quellen auf Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen und wählen Sie anschließend den Datentyp der hinzuzufügenden Datenquelle ("XML" oder "Excel").

      Aufgeklappter Abschnitt „Quellen" einer Import-Konfiguration mit sieben Einträgen; die Tabelle hat die Spalten „ID", „Quelltyp" (XML bzw. Excel), „Staging vor Import löschen", „Aktiv" und „Info"; bei einer Quelle steht in der Spalte „Info" ein rotes Warnsymbol

      In der Tabelle Quellen sehen Sie je Datenquelle deren "Name" und "Beschreibung", die zugewiesene "Mapping-Vorlage", den "Quelltyp", ob vor dem Import alle Staging-Einträge gelöscht werden ("Staging vor Import löschen" – nur bei XML-Quellen) und ob die Quelle "Aktiv" ist. Ein Warnsymbol in der Spalte Info weist auf ein Problem mit der Quelle hin. In der Abbildung sind die Spalten "Name", "Beschreibung" und "Mapping-Vorlage" ausgeblendet, weil sie kundenspezifische Bezeichnungen enthalten.

    6. Machen Sie je nach ausgewähltem Datentyp nun die Angaben zur Datenquelle (für Details siehe Datenquellen-Typen ).

    7. Erstellen Sie den Importplan für den Import, indem Sie angeben, wie oft und wann genau der Import ausgeführt bzw. die darüber importierten Daten in dot4 aktualisiert werden sollen.

    8. Speichern Sie den Import. Ein Import wird als aktiv gespeichert, wenn dieser nicht vor dem Speichern durch Klick auf die Schaltfläche Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv deaktiviert wurde ( Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv ).

    Hinweis

    Importe werden nacheinander abgearbeitet. Bei zeitgleicher Startzeit wird zuerst der Import ausgeführt, der mandantenweit als erster erstellt worden ist.

    Bitte beachten Sie

    Ein Import startet die Workflows, die an den Auslösern für das Anlegen bzw. das Ändern eines CIs beim Import hängen. Ein Import kann damit Workflows auslösen, die eine Bearbeitung über die Oberfläche nicht auslöst. Das gilt für den Import in die CMDB ebenso wie für die Freigabe von Einträgen aus der Staging Area. In der Auslöser-Übersicht stehen die beiden Auslöser in der Auslieferung unter den nicht übersetzten Bezeichnungen "Import CI create" und "Import CI update".

    Tipp

    Wählen Sie einen für Ihr Netzwerk geeigneten Import-Zeitpunkt.

    Daten-Import überprüfen

    Um zu überprüfen, ob ein bereits durchgeführter Daten-Import erfolgreich war oder ob es Probleme beim Daten-Import gab, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Klicken Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > Import im Feld Import ggf. zunächst den Import an, den Sie überprüfen möchten.

    2. Überprüfen Sie in der Import-Detailansicht unter Importprotokoll den jüngsten Eintrag.

    3. Wurden bei diesem in der Tabellen-Spalte Details Probleme oder Fehler protokolliert, beheben Sie diese, indem Sie die hinterlegten Einstellungen für den Daten-Import dem jeweiligen Problem oder Fehler entsprechend bearbeiten.

    Hinweis

    Solange ein Import läuft, ist der Staging-Bereich nicht abrufbar — die Staging-Ansichten zeigen dann einen Hinweis statt Daten. Außerdem lässt sich die zugehörige Import-Konfiguration in dieser Zeit weder ändern noch löschen. Warten Sie das Ende des Imports ab; welcher Plan gerade läuft, ist am Importplan ablesbar. Die Sperre gilt je Mandant und nur für den laufenden Import.

    Daten-Importe aktivieren und deaktivieren

    Beim Einrichten eines Zeitplans für einen Import wird der Plans als Standard aktiviert. Sie können ihn deaktivieren, indem Sie den Plan editieren und im Dialog den Schalter mit der Beschriftung "Aktiv" deaktivieren:

    Dialog zum Bearbeiten eines Importplans mit grünem Kopfbereich: der Schalter „Aktiv" ist ausgeschaltet, darunter die Felder „Häufigkeit" mit dem Wert „Einmalig", „Zeitpunkt" mit einem Datum und „Quelle"; unten die Schaltflächen „Ok" und „Abbrechen"

    Ein deaktivierter Plan wird nicht ausgeführt. Beachten Sie beim Wiedereinschalten die Häufigkeit "Einmalig": Liegt der eingestellte Zeitpunkt beim Reaktivieren bereits in der Vergangenheit, wird der Import nachgeholt — er läuft beim nächsten Prüflauf an, nicht erst zu einem künftigen Termin. Möchten Sie das nicht, ändern Sie den Zeitpunkt, bevor Sie den Plan wieder aktivieren.

    Daten-Import bearbeiten

    Um einen bereits eingerichteten Daten-Import zu bearbeiten oder zu deaktivieren bzw. dessen Importquelle(n) zu bearbeiten, deaktivieren oder zu löschen, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Klicken Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > Import im Feld Import ggf. zunächst den Import an, an dem Sie Änderungen vornehmen möchten.

    2. Klicken Sie rechts oberhalb der Import-Detailansicht "Bearbeiten".

    3. Nehmen Sie unter Allgemeine Einstellungen , Quellen und/oder Importplan Änderungen vor:

      1. Setzen Sie den aktuellen Status einer Quelle für den Daten-Import ( Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv für aktiv oder Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv für nicht aktiv). Dementsprechend wird ein Import bearbeitet oder nicht.

      2. Legen Sie für eine Import-Quelle (Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv oder Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv) fest, ob vor der Bearbeitung eines Imports alle Staging-Einträge (CIs und Beziehungen) der Quelle gelöscht werden sollen.

    4. Nachdem Sie unter Allgemeinen Einstellungen, Quellen und/oder Importplan Änderungen vorgenommen haben, sichern Sie diese bitte mittels "Speichern".

    Läuft gerade ein Import dieser Konfiguration, lehnt dot4 das Speichern und das Löschen der Konfiguration ab (siehe Daten-Import überprüfen).

    Hinweis

    Der Zeitplan für eine Importquelle kann direkt in der tabellarischen Übersicht Quellen geändert werden. Dazu öffnen Sie das Kontextmenü mit Grünes Symbol mit drei weißen Punkten zum Öffnen des Kontextmenüs und wählen Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen.

    Hinweis

    Mit dem Icon Pfeilrechts kann ein einmaliger Import unmittelbar angestoßen werden.
    Die zugehörige Quelle eines Imports kann gelöscht werden, sofern nicht gerade ein Import für diese Quelle bearbeitet wird.
    Bevor ein Import angestoßen wird, können sämtliche Staging-Einträge (CIs und Beziehungen) der zugehörigen Quelle mit Hilfe des Besen-Symbols gelöscht werden.

    Hinweis

    Selektierte Protokoll-Einträge können gelöscht werden, auch ohne in Bearbeitung zu gehen.

    Datenquellen-Typen

    Datenquellen für einen Import in dot4 via Import-Server können vom Datentyp XML" oder "Excel" (XLS/XLSX) sein.

    Folgende unter Quellen hinterlegbaren Datenquellen-Informationen sind für alle Datenquellen-Typen gleich:

    • "Name" und "Beschreibung": Name und Beschreibung für die Datenquelle sollten möglichst aussagekräftig sein.

    • "Mapping-Vorlage": Für jede Datenquelle muss eine Mapping-Vorlage ausgewählt werden, nach der die gewünschten Daten aus der Datenquelle in dot4 übernommen werden.

    • "Benutzername" und "Passwort": Falls für den Zugriff auf die Datenquelle benötigt, müssen hier die Zugangsinformationen hinterlegt werden.

    Bitte beachten Sie

    Es werden nur Mapping-Vorlagen zur Auswahl angeboten, die für den jeweiligen Datenquellen-Typ erstellt wurden. Steht keine Mapping-Vorlage zur Auswahl, wurde noch keine Mapping-Vorlage für den aktuellen Datenquellen-Typ erstellt. Wie Sie eine Mapping-Vorlage erstellen können, ist unter Mapping-Vorlagen beschrieben.

    Grüner Schiebeschalter mit dem weißen Knopf rechts, Stellung aktiv zeigt an, dass die Datenquelle für den aktuellen Import in dot4 aktiviert ist; Grauer Schiebeschalter mit dem weißen Knopf links, Stellung inaktiv zeigt an, dass die Datenquelle durch einen dot4-Benutzer für den aktuellen Import deaktiviert wurde.

    Je nach Datentyp werden unter Quellen zudem folgende Datenquellen-Informationen abgefragt:
    Excel
    • "Datei": Hier ist der Pfad zur XLS/XLSX-Datei anzugeben.
      Pfade sind stets als lokaler Pfad anzugeben, basierend auf dem Rechner, auf dem der Import-Server installiert ist.

    Eine Metadaten-Datei wie beim XML-Import wird für Excel-Quellen nicht benötigt: Die Metadaten liest der Import-Server bei jedem Lauf direkt aus der Arbeitsmappe.

    Tipp

    Verwenden Sie absolute Pfade statt relativer.

    XML
    • "Datei": Vollständiger Pfad zur XML-Datei, anzugeben als lokaler Pfad aus Sicht des Rechners, auf dem der Import-Server installiert ist.

    • "Metadaten Datei": Pfad zur Datei mit der Strukturbeschreibung der XML-Quelle. Diese Datei ist die Quellseite jeder Mapping-Vorlage für diese Datenquelle: Aus ihr stammen die Angaben, die Sie in der Mapping-Vorlage als "Referenzquelle", "Record Typ" und "Record Typ-Attribut" auswählen. Die Datei erzeugt der Import-Server selbst, sobald sie unter dem angegebenen Pfad noch nicht vorhanden ist: Er liest die Quelldatei durch und leitet daraus die Record-Typen, die Beziehungstypen und deren Attribute mit Datentyp und Einheit ab.

    • "Metadaten Datei neu erzeugen": Erzeugt die Metadaten-Datei beim nächsten Lauf neu. Setzen Sie diese Option, wenn sich der Aufbau Ihrer Quelldatei geändert hat; dot4 nimmt sie nach dem Lauf automatisch wieder zurück.

    • "Staging vor Import löschen": Leert die Staging Area vor dem Import. Diese Einstellung steht ausschließlich für XML-Quellen zur Verfügung.

    Mapping-Definitionen für CI-Beziehungstypen setzen voraus, dass die Mapping-Definitionen der beteiligten CI-Typen bereits vorhanden sind (siehe Mapping-Vorlage erstellen).

    Wie die Indizierung beim XML-Import arbeitet, beschreibt der Anwendungsfall Indizierung beim XML-Import.

    Warnsymbole und Problemlösungen

    Etwaige in dot4 unter Administration > Configuration Management > Import angezeigte Warnsymbole haben folgende Bedeutung:

    Im Feld Import erscheint ein rotes oder gelbes Warnsymbol hinter dem Import-Server:

    • Bedeutung rotes Warnsymbol: Die installierte Import-Version ist veraltet und nicht mehr funktional; die aktuelle Import-Version muss umgehend installiert werden. Solange die Version als veraltet gemeldet wird, ist "Bearbeiten" für diese Anbindung gesperrt – installieren Sie zuerst die aktuelle Version.

    • Bedeutung gelbes Warnsymbol: Die installierte Import-Version ist nicht mehr aktuell, aber noch funktional; die aktuelle Import-Version sollte installiert werden.
      Die aktuelle Import-Version erhalten Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > Import durch "Herunterladen" (siehe hierzu auch Import-Server installieren und mit dot4-Mandant verbinden ).

    In der Kopfzeile einer Import-Server-Detailansicht erscheint ein rotes Warnsymbol ("Verbindung fehlgeschlagen"). Mögliche Ursachen:

    • Der Benutzername ist nicht mehr gültig oder das Kennwort des Benutzers stimmt nicht mehr. Die Angaben zu Benutzername und/oder Kennwort müssen aktualisiert werden. Führen Sie dazu die Installation des Import-Servers erneut aus, wählen Sie im Installationsdialog die Option "Ändern" und aktualisieren Sie die Angaben zu Benutzername und/oder Kennwort.

    • Die Netzwerkverbindung wurde möglicherweise getrennt; probieren Sie Folgendes:

    1. Überprüfen Sie die Netzwerkverbindung.

    2. Überprüfen Sie, ob die Import-Dienste ausgeführt werden.

    3. Führen Sie bei Bedarf die Installation des Import-Servers erneut aus und wählen Sie im Installationsdialog die Option "Reparieren".

    4. Besteht das Problem noch immer, überprüfen Sie, ob der Import-Server noch auf Ihrem lokalen System (Server) vorhanden ist. Ist dies nicht (mehr) der Fall, installieren Sie den Import-Server neu (siehe Import-Server installieren und mit dot4-Mandant verbinden ).

    Bitte beachten Sie

    Dasselbe Vorgehen (a., b., c., d.) empfehlen wir, wenn keine neuen CIs (mehr) erfasst bzw. keine per Import bereits erfassten CIs (mehr) aktualisiert werden . Zunächst sollten Sie in diesem Fall jedoch den Daten-Import überprüfen .

    Ausführliche Protokolle schreibt der Import-Server auf seinem Rechner nach %ProgramData%\REALTECH\DOT4\ImportServer.log; Meldungen zur XML-Prüfung stehen in ImportServer_XmlValidation.log im selben Verzeichnis.

    Datenimport aus Excel

    Für einfach strukturierte Daten ist Excel ein hervorragendes Format, um einfach, übersichtlich und schnell CIs und Attribute in dot4 zu importieren. Hierbei ist zu beachten, dass die meisten, aber nicht alle, in dot4 verfügbaren Datentypen über Excel zu importieren sind. Weiterhin ist auf geeignete Formate in der Excel-Datei zu achten, damit der Import reibungslos gelingt. Im Folgenden einige Hinweise zum Umgang mit den verfügbaren Datentypen beim Import aus Excel.

    Bitte beachten Sie

    Sofern Sie eine Excel-Spalte auf einen Attributtyp eines bestimmten Datentyps (z.B. Datum und Uhrzeit) in dot4 abbilden wollen, markieren Sie immer die ganze Spalte inklusive der Zelle im Kopf der Spalte und weisen Sie der gesamten Spalte den gewünschten Typ zu.

    Datentyp "Einzeiliger Text"

    In diesen Datentyp können sehr vielfältige Formate der Quell-Werte aus Excel importiert werden. Hier gibt es kaum Einschränkungen. Hinweis: Zu beachten ist ggf. die max. Zeichenanzahl, die bei der Konfiguration des Attributs festgelegt werden kann und durch den Quell-Wert in den Excel-Zellen nicht überschritten werden darf. Weiterhin kann bei der Konfiguration des Attributs per Regular Expressions das Format der Werte festgelegt werden, dies ist auch bei den Quell-Werten zu berücksichtigen. Tipp: Der Zeilenumbruch bei Textfeldern in Excel "Alt-Enter" wird übernommen.

    Datentyp "Mehrzeiliger Text" / Editortyp "Einfach"

    Dieser Datentyp verhält sich beim Excel-Import identisch zum Datentyp "Einzeiliger Text".

    Datentyp "Mehrzeiliger Text" / Editortyp "HTML"

    Der Datentyp stellt durch die HTML-Option in dot4 umfangreiche Möglichkeiten bezüglich der Textformatierung aber Integration von Inhalten zur Verfügung. Der Großteil dieser Möglichkeiten kann auch beim Excel-Import (Anmerkung: auf beim XML-Import) genutzt werden. Im Folgenden sind einige Beispiele aufgeführt. Dem Anwender mit HTML-Kenntnissen sei hier aber empfohlen ggf. selber zu prüfen, welche Anforderungen beim Excel-Import umgesetzt werden sollen und ob diese realisierbar sind.

    Beispiel 1:

    Der Text "Hinweis: Der verantwortliche Ansprechpartner weist darauf hin, dass dies System nie ohne Rücksprache gepatched werden darf." soll formiert werden. Hierzu im Text in der Excel-Zelle die entsprechenden HTML-Steuerzeichen einfügen.

    Text in Excel-Zelle:

    Hinweis:

    Der verantwortliche Ansprechpartner weist darauf hin, dass dies System nie ohne Rücksprache gepatched werden darf.`

    Ergebnis in dot4:

    Darstellung des importierten Textes in dot4: die Überschrift „Hinweis:" in roter Fettschrift, darunter der Fließtext mit dem fett hervorgehobenen Teilsatz „nie ohne Rücksprache"

    Beispiel 2:

    Im zu importierenden Text ist eine URL enthalten, die auch als statischer Link in dot4 verfügbar sein soll.

    Text in Excel, der in das Attribut "Wichtiger Kommentar" eingefügt werden soll:

    Dies ist eine interessante Web-Seite:<p><a href="https://www.realtech.com/" target="_blank">REALTECH-WebSeite</a></p>

    Ergebnis in dot4:

    Darstellung des importierten Textes im Attribut „Wichtiger Kommentar": der Satz „Dies ist eine interessante Web-Seite:" und darunter der unterstrichene Link „REALTECH-WebSeite"

    Tipp: Über diesen Weg können auch Links zu Ressourcen wie z.B. MS Teams-Shares bzw. Sharepoint integriert werden.

    Beispiele für in dot4 nutzbare HTML-Tags

    HTML-Steuerzeichen für Überschriften (heading): <h1> bis <h6>

    HTML-Steuerzeichen für Absätze: <p>

    HTML-Steuerzeichen für Umbruch (break): <br>

    HTML-Steuerzeichen für Fettschrift (bold): <b>

    HTML-Steuerzeichen für Schriftfarbe: <strong style="color: rgb(230, 0, 0);">

    HTML-Steuerzeichen für kursive Schrift: <i> oder <em>

    Datentyp "Auswahlliste"

    Zum CI-Import aus Excel in Attribute mit dem Datentyp "Auswahlliste" muss sehr genau auf die korrekten Quell-Werte und z.B. auch Groß-/Kleinschreibung geachtet werden. Hierzu bitte in dot4 genau die Auswahlliste anschauen, die dem Attribut zugeordnet ist, in welches importiert werden soll. Gravierend ist dabei der Bereich "Auswahllisteneinträge" bei der Konfiguration der Auswahlliste und zwar hier die Einträge im Feld "Wert". Die Quell-Werte in der Excel-Liste müssen genau einem der Einträge unter "Wert" entsprechen, damit beim Import eine Übereinstimmung zu zulässigen Werten erfolgt.

    Sollte dies nicht der Fall sein, wird ein fehlerhafter Import in der Staging Area mit dem Status "Konflikt" angezeigt und dort ist dann in den Details nachvollziehbar, wo die Übereinstimmung nicht stattgefunden hat.

    Hinweis: Als Format in der Excel-Liste für die Spalte mit den zu importierenden Quell-Werten sollte "Standard" gewählt werden.

    Datentyp "Boolesch"

    In der Excel-Liste ist zu beachten, dass die folgende Quellwerte zulässig sind: "WAHR" oder "FALSCH". Hinweis: Als Format in der Excel-Liste für die Spalte mit den zu importierenden Quell-Werten sollte "Standard" oder besser noch "Zahl" gewählt werden.

    Ob die Booleschen Werte in der Excel-Liste korrekt sind, kann man bereits beim Anlegen im Mapping-Template feststellen. Wenn als "Record Typ-Attribut" die entsprechende Spalte der Excel-Liste ausgewählt wird, sollten unter dem "CI-Typ-Attribut" nur Attribute angeboten werden, die vom Datentyp "Boolesch" sind. Ist dies nicht der Fall, so ist das Format und/oder die Schreibweise in der Excel-Liste zu korrigieren.

    Datentyp "Datum und Zeit"

    In dot4 gibt es zum Basisdatentyp "Datum und Zeit" mehrere zugeordnete Datentypen wie "Datum", "Datum und Zeit", "Datum und Zeit Intervall", "Datumsintervall", "Jahr", "Monat und Jahr", "Zeit" und "Zeitintervall". Es ist beim Excel-Import zu beachten in der Spalte für die Quell-Werte ein entsprechendes Datums-/Zeit-Format zu verwenden.

    Datentyp "Ganzzahl", "Gleitkommazahl" und "Dezimalzahl"

    Es ist beim Excel-Import zu beachten in der Spalte für die Quell-Werte ein entsprechendes Zahlen-Format zu verwenden. Sofern beim Datentyp in dot4 die Optionen "Einheitenkategorie" und "Einheit" verwendet werden, wird der importierte Wert in der Basiseinheit der Einheitenkategorie gespeichert und in der konfigurierten Einheit angezeigt.

    Beispiel: Das Attribut wurde in dot4 mit "Ganzzahl", "Einheitenkategorie=Speicherkapazität" und "Einheit=Megabyte" konfiguriert, so wird der Excel-Quellwert "6427271818" in "6.130MB" umgerechnet.

    Tipp: Bei Excel ist für den Quell-Wert keine Einheit anzugeben, so dass der Quell-Wert immer mit der Basiseinheit angenommen wird. Beim XML-Import kann über das UOM-Attribut die Einheit angegeben werden und somit der Quell-Wert auch bereits eine andere als die Basiseinheit haben.

    Nicht unterstützte Datentypen

    Einige Datentypen können aufgrund der Eigenheiten von Excel bzw. der Komplexität nicht über Excel importiert werden. Dies sind z.B. die Folgenden:

    • Komplex

    • Anhang

    • QR-Code

    Mapping-Vorlagen

    Unter Administration > Configuration Management > Mapping-Vorlagen können Sie in dot4 einstellen und verwalten, wie via Import erfasste Daten in die CMDB und Staging Area als Configuration Items übernommen werden.

    Es können neue Mapping-Vorlagen erstellt und bestehende Mapping-Vorlagen u. a. eingesehen, bearbeitet oder ganz gelöscht werden. Auf der Übersichtsseite werden alle vorhandenen Mapping-Vorlagen tabellarisch angezeigt.

    Übersichtsseite „Mapping-Vorlagen" mit 36 Einträgen; die Tabelle hat die Spalten „Name", „Beschreibung", „Quelltyp" (XML bzw. Excel), „Referenzquelle" und „System"; bei den meisten Vorlagen ist die Spalte „Referenzquelle" leer und die Spalte „System" enthält „Nein"

    Die Spalte Quelltyp zeigt, für welche Art von Datenquelle die Vorlage gilt, die Spalte Referenzquelle die Import-Datenquelle, an der die Vorlage aufgebaut wurde. Systemseitige Mapping-Vorlagen können weder bearbeitet noch gelöscht werden. Diese erkennen Sie an einem "Ja" in der Tabellen-Spalte "System".

    Mapping-Vorlage erstellen

    Tipp

    Bevor Sie eine Mapping-Vorlage erstellen, sollten Sie unter Administration > Configuration Management > Import sicherstellen, dass die Import-Datenquelle, für die die Mapping-Vorlage zuweisbar sein soll, bereits mit dot4 verbunden wurde (für weitere Informationen hierzu siehe Import ).

    Um in dot4 eine neue Mapping-Vorlage zu erstellen, gehen Sie wie folgt vor:

    Eingabemaske „Mapping-Vorlagen erstellen." mit „Speichern" und „Abbrechen" im Kopf; der Abschnitt „Allgemeine Daten" enthält die noch leeren Felder „Name", „Beschreibung", „Quelltyp" (Auswahlliste) und „Referenzquelle" (Auswahlliste)

    Beim Anlegen füllen Sie zunächst nur den Abschnitt Allgemeine Daten. Die Mapping-Definitionen ergänzen Sie erst nach dem Speichern im Bearbeitungsmodus (ab Schritt 6).

    1. Klicken Sie unter Administration > Configuration Management > Mapping-Vorlagen auf der Übersichtsseite zunächst Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen .

    2. Geben Sie auf der nun geöffneten Mapping-Vorlagen-Detailseite unter Allgemeine Daten der neuen Mapping-Vorlage einen aussagekräftigen Namen und beschreiben Sie die Mapping-Vorlage.

    3. Wählen Sie den "Quelltyp" aus, also die Art der Daten, für die diese Mapping-Vorlage unter Import (Quelltypen "Excel", "XML") zuweisbar sein soll (siehe Import ).

    4. Wählen Sie die "Referenzquelle" der Mapping-Vorlage aus, also die Import-Datenquelle mit den Daten, die Sie über die Mapping-Vorlage als Configuration Items in dot4 erfassen möchten. Setzen Sie anschließend das Erstellen der Mapping-Vorlage an diesem Punkt fort (Auswahl der "Referenzquelle").

    5. Speichern Sie zunächst die neue Mapping-Vorlage.

    6. Klicken Sie dann auf "Bearbeiten".

    7. Fügen Sie nun die Mapping-Definitionen CI-Typ hinzu. Klicken Sie hierzu im entsprechenden Bereich zunächst Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen .

      • Selektieren Sie unter Allgemeine Einstellungen zunächst den "Record Typ", also den zu erfassenden Quelldaten-Parameter, und anschließend den "CI-Typ", zu dem der "Record Typ" in dot4 werden soll.

        • Bei Quelle XML ist der Record Typ ein XML Tag

        • Bei Quelle Excel ist der Record Typ der Name des Arbeitsblattes, die Record Typ-Attribute die Spaltennamen

      • Wählen Sie zudem die "Importmethode", die "CI Anlage Option" sowie ggf. den "Lebenszyklus", und fügen Sie eine "Beschreibung" hinzu. Unter "Lebenszyklus" vorgenommene Einstellungen ("Phase", "Status") bewirken, dass alle auf Basis dieser Mapping-Vorlage in dot4 übernommenen Configuration Items dann diesen Lebenszyklus erhalten.

      • Fügen Sie CI-Typ-Filter hinzu, um die dem zuvor gewählten CI-Typ entsprechenden Quelldaten nach einem bestimmten, durch "Wert" und "Operator" spezifizierten "Record Typ-Attribut" zu filtern.

      • Fügen Sie unter CI-Attribute die Attribute der Quelldaten hinzu, die in dot4 übernommen und einem CI-Attribut zugewiesen werden sollen. "Record Typ-Attribut" gibt dabei das CI-Attribut der Quelldaten an, "CI-Typ-Attribut" das CI-Attribut; über die "Import-Methode" steuern Sie, ob die CI-Attribute in die CMDB und die Staging Area ("automatisch") oder nur in die Staging Area zur weiteren Interaktion gespeichert werden ("manuell").

      • Geben Sie unter CI-Abgleichattribute die CI-Typ-Attribute an, die beim Import abgeglichen werden, um Doubletten zu vermeiden. Mindestens ein CI-Abgleichattribut ist erforderlich; fehlt es, weist dot4 das Speichern mit einer Meldung ab. Am Abgleichattribut entscheidet der Import, ob ein bereits vorhandenes CI aktualisiert oder ein neues angelegt wird. Es muss in der Quelle eindeutig sein, selbst unter CI-Attribute gemappt und aktiv sein.

      • Speichern Sie die Mapping-Definitionen CI-Typ .

    Sollte keine Referenzquelle zur Auswahl stehen, existiert für den im Schritt zuvor gewählten "Quelltyp" noch keine Verbindung zwischen dot4 und Import-Datenquelle. Speichern Sie in diesem Fall zunächst die Mapping-Vorlage und stellen Sie dann die entsprechende Verbindung her. Wie Sie die entsprechende Verbindung herstellen, ist unter Import beschrieben.

    Rufen Sie zunächst die Mapping-Vorlage erneut auf, indem Sie in der Navigationszeile oberhalb der Kopfzeile der aktuell noch immer geöffneten Detailseite Mapping-Definitionen CI-Typ auf "Mapping-Vorlage" (nicht "Mapping-Vorlagen"!) klicken und anschließend auf der nun geöffneten Detailseite der Mapping-Vorlage "Bearbeiten" klicken.
    Fügen Sie nun die Mapping-Definitionen CI-Beziehungstyp hinzu. Klicken Sie hierzu im entsprechenden Bereich zunächst Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen .

    • Selektieren Sie unter Allgemeine Daten den "CI-Beziehungstyp", für den Sie Mapping-Definition(en) erstellen möchten, den "Quelle-Beziehungstyp", der die proprietären Beziehungen der Quelle abbildet, wählen Sie die "Importmethode" und fügen Sie eine "Beschreibung" hinzu.

    • Fügen Sie unter CI-Attribute die Beziehungsattribute der Quelldaten hinzu, die in dot4 übernommen und einem CI-Beziehungsattribut zugewiesen werden sollen. "Record Typ-Attribut" gibt dabei das Beziehungsattribut der Quelldaten an, "CI-Typ-Attribut" das CI-Beziehungsattribut; über die "Import-Methode" steuern Sie, ob die CI-Beziehungsattribute in die CMDB und die Staging Area ("automatisch") oder nur in die Staging Area zur weiteren Interaktion gespeichert werden ("manuell").

    • Speichern Sie die Mapping-Definitionen CI-Beziehungstyp .
      Speichern Sie die Mapping-Vorlage.

    Tipp

    Bei komplexen Mappings helfen Ihnen unsere REALTECH-Experten auf Anfrage gerne weiter.

    Mapping-Vorlage bearbeiten

    Um in dot4 eine bereits vorhandene Mapping-Vorlage zu bearbeiten, gehen Sie wie folgt vor:

    1. Doppelklicken Sie in dot4 unter Administration > Configuration Management > Mapping-Vorlagen ggf. zunächst die Mapping-Vorlage, an der Sie Änderungen vornehmen möchten.

    2. Klicken Sie auf der nun geöffneten Mapping-Vorlagen-Detailseite "Bearbeiten".

    3. Nehmen Sie die gewünschten Änderungen unter Allgemeine Daten , Mapping-Definitionen CI-Typ und/oder Mapping-Definitionen CI-Beziehungstyp vor (für Details zu den Änderungsmöglichkeiten siehe Mapping-Vorlage erstellen ).

      1. Hier können Sie unter anderem mit Grünes Symbol mit weißem Haken zum Aktivieren Grünes Symbol mit weißem Kreuz zum Deaktivieren aus dem Kontextmenü einzelne CI-Attribute aktivieren bzw. deaktivieren, so dass sie bei einem Import berücksichtigt bzw. nicht berücksichtigt werden.

      2. mit einem Doppelklick oder Grünes Symbol mit weißem Auge zum Anzeigen des Eintrags aus dem Kontextmenü lassen sich die Einträge anzeigen oder bearbeiten.

    4. Speichern Sie die vorgenommenen Änderungen.

    Wenn mehrere CI-Attribute gleichartig geändert werden sollen, bietet sich im Bearbeitungsmodus der Mapping-Vorlage die Multi-Selektion in der Tabelle der CI-Attribute an: Es können mehrere Zeilen angewählt werden und dann über den Details-Button gelöscht, deaktiviert oder deren Änderungshistorie deaktiviert werden.

    CI-Locks

    Unter Administration > Configuration Management > CI Locks werden sämtliche gesperrten CIs aufgeführt – unabhängig davon, welcher Benutzer die Sperre hält; auch Ihre eigenen Sperren erscheinen dort. Die Liste hat die Spalten Name (Name des gesperrten CIs), CI-Typ, Benutzername (wer die Sperre hält) und Gesperrt am (Zeitpunkt der Sperre).

    Übersichtsseite „CI Locks" mit sechs Einträgen; die Tabelle hat die Spalten „Name", „CI-Typ", „Benutzername" und „Gesperrt am" – die CIs sind überwiegend vom CI-Typ „Windows Workstation"; die Spalten „Name" und „Benutzername" sind aus Datenschutzgründen geschwärzt

    CI-Locks entfernen

    CIs können entsperrt werden, indem Sie in der Liste der gesperrten CIs eines oder mehrere markieren und danach zuerst auf Grünes Symbol mit drei weißen Punkten zum Öffnen des Kontextmenüs und danach auf Rotes Symbol mit weißem Papierkorb zum Löschen klicken.

    Attribut-Abhängigkeiten

    Unter Attribut-Abhängigkeiten können Sie abhängige Daten für CIs zur Verfügung stellen. Zum Beispiel

    • eine Person aus einer bestimmten Gruppe

    • ein Regal aus einem Schrank

    • ein Raum aus einem Gebäude

    • eine Person aus einer Firma

    Attribut Abhängigkeiten einrichten

    Hier wird anhand des Beispiel "ein Buch befindet sich im Schrank XY und Regal YX" erklärt wie Sie die Attribut Abhängigkeit einrichten.

    Erstellen Sie die CI - Typen Schrank und Regal in der Administration ->Configuration Managment -> CI -Kategorien, -Typen und -Attribute an.

    Erstellen Sie die CI-Beziehungstypen.

    • Buch befindet sich im Schrank (1:N)

    • Buch befindet sich im Regal (1:N)

    • Regal befindet sich im Schrank (N:M)

      Übersichtsseite „CI-Beziehungstypen" mit vier Einträgen, in den Kopfzeilen gefiltert auf „befindet sich" und „beinhaltet"; sichtbar sind die Zeilen „Buch befindet sich Regal" und „Buch befindet sich Schrank" mit Kardinalität N:1 sowie „Regal befindet sich im Schrank" mit Kardinalität M:N

    Legen Sie 2 bis 3 CIs für den CI-Typ Schrank unter Configuration Managment -> Configuration Items an.

    • Schrank rechts

    • Schrank links

    Legen Sie 2 bis 3 CIs für den CI-Typ Regal unter Configuration Managment -> Configuration Items an.

    • Regal oben

    • Regal mitten

    • Regal unten

    Ordne die CI-Beziehungen den jeweiligen CIs in der Configuration Managment -> Configuration Items zu.

    • Schrank rechts beinhaltet Regal oben

    • Schrank rechts beinhaltet Regal mitte

    • Schrank rechts beinhaltet Regal unten

    • Schrank links beinhaltet Regal oben

    • Schrank links beinhaltet Regal mitte

    • Schrank links beinhaltet Regal unten

      Detailansicht des Configuration Items „Schrank links" vom CI-Typ „Schrank" im Bearbeitungsmodus mit den Abschnitten „Allgemeine Daten", „System Info" und „Beziehungen"; die Beziehungstabelle enthält eine automatisch erzeugte Zeile „wurde erstellt von" mit einem Ziel-CI vom CI-Typ „Person"

    Füge die CI-Typen Schrank und Regal als Attribut z.B. in den Allgemeine Daten des CIs Buch hinzu.

    Wichtig! Als Datentyp wird eine Beziehung zu dem CI-Typ (Schrank oder Regal) benötigt. Beim CI-Beziehungstyp handelt es sich um:

    • CI Attribut Schrank: Buch befindet sich im Schrank

    • CI Attribut Regal: Buch befindet sich im Regal

    Detailansicht des CI-Attributs „Regal" für den CI-Typ „Buch"; im Abschnitt „Datentyp-Eigenschaften" stehen Basis-Datentyp und Datentyp auf „Beziehung", die „Kardinalität" auf „N - 1" und der „CI-Beziehungstyp" auf „Buch befindet sich Regal", darunter der zugeklappte Abschnitt „Attribut Abhängigkeiten"

    Füge beim CI Attribut Regal die Attribut Abhängigkeit zum CI Attribut Schrank hinzu.

    • Erstelle ein neues CI vom Typ Buch.

    Zusätzliche Angaben

    Unter Administration > Configuration Management > Zusätzliche Angaben verwalten Sie zusätzliche Attribute, die von der Auswahl in einem bestimmten Eingabefeld abhängen. Damit steuern Sie, welcher Sub-CI-Typ an einem CI angeboten wird, sobald ein CI-Attribut einen bestimmten Wert hat.

    Die Übersicht führt je Eintrag die Spalten "CI-Kategorie / CI-Typ", "CI-Attribut", "Wert" und "Sub CI-Typ".

    Eine zusätzliche Angabe legen Sie über Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen an. Im Dialog machen Sie vier Angaben, die alle Pflichtfelder sind:

    1. Wählen Sie unter "CI-Kategorie / CI-Typ" das Datenmodell-Element, für das die Regel gelten soll.

    2. Wählen Sie unter "CI-Attribut" das auslösende Attribut. Zur Auswahl stehen nur Attribute vom Datentyp Auswahlliste (Editor-Typ Einzelauswahl) und Kategorie.

    3. Wählen Sie unter "Wert" den Eintrag der Auswahlliste, bei dem die Regel greifen soll.

    4. Wählen Sie unter "Sub CI-Typ" den CI-Typ, der bei diesem Wert zusätzlich angeboten wird.

    Vorhandene Einträge können Sie über das Kontextmenü der Zeile ansehen, bearbeiten und löschen.

    Geplantes Anlegen von CI

    Unter Administration > Configuration Management > Geplantes Anlegen von CI können Sie Pläne zur Erstellung von Configuration Items anlegen, bearbeiten und verwalten. Die Übersichtseite zeigt alle aktuellen Pläne zur Erstellung von Configuration Items.

    Die Spalten der Übersicht entsprechen den Einstellungen des Plans: Sie sehen je Zeile die "Häufigkeit" mit den davon abhängigen Zeitangaben ("Monat", "Tag", "Uhrzeit"), den "CI-Typ" und den "CI-Name" des anzulegenden CIs sowie den Schalter "Aktiv". Einen neuen Plan legen Sie über Grünes Symbol mit weißem Pluszeichen zum Hinzufügen an.

    In der Übersicht können Sie mehrere Zeilen gleichzeitig markieren und die markierten Pläne in einem Schritt löschen.

    Der Dialog zum Erstellen und Bearbeiten eines solchen Plans bietet folgende Einstellungen:

    • Häufigkeit: Einmalig, täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich. Je nach eingestellter Häufigkeit haben Sie weitere Optionen:

      • Einmalig: Hier stellen Sie unter Zeitpunkt Datum und Uhrzeit der Ausführung ein. Die CI-Erstellung wird nur einmal zu diesem Zeitpunkt ausgeführt.

      • Täglich: Hier stellen Sie unter Uhrzeit ein, wann die Aktion ausgeführt werden soll. Die CI-Erstellung wird dann täglich um diese Uhrzeit ausgeführt.

      • Wöchentlich: Hier stellen Sie unter Wochentag den Wochentag und unter Uhrzeit die Zeit ein. Die CI-Erstellung wird dann wöchentlich am festgelegten Wochentag zur festgelegten Uhrzeit ausgeführt.

      • Monatlich: Hier stellen Sie unter Tag den Tag im Monat und unter Uhrzeit die Zeit ein. Die CI-Erstellung wird dann am festgelegten Tag des Monats zur festgelegten Uhrzeit ausgeführt.

      • Jährlich: Hier stellen Sie unter Monat den Monat, unter Tag den Tag im Monat und unter Uhrzeit die Zeit ein. Die CI-Erstellung wird dann am festgelegten Tag des gewählten Monats zur festgelegten Uhrzeit ausgeführt.

    • Status ist nicht editierbar und zeigt an, ob der Plan in der Warteschlange steht (Geplant) oder gerade ausgeführt wird (In Ausführung).

    • Aktiv: gibt an, ob der Plan bei der Ausführung berücksichtigt werden soll.

    • CI-Typ: Pflichtfeld zur Definition des CI-Typs für den das CI angelegt werden soll.

    • Attribut hinzufügen: Optional können hier mehrere Attribute des neu zu erstellenden CI ausgewählt werden, die mit Werten befüllt werden sollen. Je gewähltem Attribut erscheint im Dialog eine weitere Zeile, die Sie über das Lösch-Symbol wieder entfernen können.

    Hinweise

    Pflichtfeld-Attribute des neuen CI werden automatisch angezeigt und müssen mit Werten befüllt werden. **Name** ist immer vorhanden.

    In Attributen vom Datentyp Text kann die Platzhaltervariable ($sys_now$), die die Ausführungszeit (UTC) enthält, verwendet werden.

    Cloud Discovery

    Über das Cloud Discovery können Cloud Resourcen wie virtuelle Maschinen, Datenbanken, Storage usw. von Cloud Providern wie Microsoft Azure, Amazon Web Services (AWS) und die Google Cloud Platform (GCP) in die CMDB importiert werden.

    Die Übersicht zeigt je Verbindung deren "Name", die verwendete "Cloud" und ob die Verbindung "Aktiv" ist.

    Auf der Übersichtsseite werden zunächst über den Plus-Button oben rechts eine oder mehrere Verbindungen definiert. Die benötigten Zugangsdaten sind vom jeweiligen Cloud Provider abzurufen und können dort ggf. mit sehr granular definierten Rechten ausgestattet sein, bspw. nur Leserechte auf virtuelle Maschinen. Jedem Zugang ist ein beliebiger Name zuzuordnen und kann über den "Aktiv"-Schalter aktiviert/deaktiviert werden. Wenn er aktiviert ist, werden die Daten regelmäßig abgerufen und in die CMDB importiert.

    Sobald die Zugangsdaten abgespeichert sind, erscheint ein Eintrag in der Übersichtstabelle. Per Klick in das Kontextmenü der Zeile

    • können die konfigurierten Daten angesehen werden

    • können die konfigurierten Daten geändert werden

    • kann der Zugriff mit diesen Daten getestet werden: "Verbindung testen"

    • können Cloud-Resourcen mit dieser Konfiguration direkt abgerufen werden, um zu sehen, ob/welche Cloud Resourcen mit diesen Zugangsdaten erreichbar sind (Abruf startet parallel im Hintergrund): "Start Discovery"

    • können Zusammenfassungen der Ergebnisse der per "Start Discovery" gestarteten Abrufe angezeigt werden: "Cloud Discovery Historie"

    • können die konfigurierten Daten schließlich auch wieder gelöscht werden